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Streit um AtomwaffenEx-IAEO-Chef El-Baradei: "Das nukleare Risiko ist so hoch wie seit der Kubakrise nicht mehr"

Der Ex-IAEO-Chef und Friedensnobelpreisträger Mohammed El-Baradei warnt vor einem leichtfertigen Abtun der nuklearen Gefahr. Und hofft jetzt auf Joe Biden.

Mohammed El-Baradei
Mohammed El-Baradei © (c) ullstein bild via Getty Images (ullstein bild)
 

In Österreich wurde am Tag des Inkrafttretens des Atomwaffenverbotsvertrags (TPNW) vor allem über ein Video des Außenministeriums über die Auswirkungen einer Atombombe in Wien diskutiert und weniger über das Abkommen selbst. Hat Sie die Reaktion überrascht und denken Sie, dass solch drastische Schritte notwendig sind, um auf die Gefahren von Atomwaffen aufmerksam zu machen?

Kommentare (4)
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mbsoft
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Atomkrieg

Jetzt würde mich interessieren was jemand davon hat andere zu töten, wenn er danach selbst auch bald stirbt. Ich gehe davon aus, dass er die Halbwertszeit seiner Bombe nicht erleben wird. Natürlich nehme ich auch zur Kenntnis, dass Menschen mit geringem Intellekt Zugriff auf solche Tötungsmaschinen haben. Jeder nur halbwegs vernünftige Mensch würde das nicht tun!

pregwerner
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Generelle Diskussion

Es gibt so viele Kriegsstrategische Tötungsmethoden, wie u. a. Moab, Foab, Wassersstoffbomben, Viren(!) und neuerdings ohnehin eher digitale Kriegsführung. Die Urananreicherung in Iran wurde z. B. über einen digitalen Angriff "entschärft".

Ein derartiges Vertragsthema sollte also nicht so sehr eine Methode wie eben die Atombombe selbst sein. Sondern viel mehr die Frage, welche Tötungsmöglichkeiten generell von den Staaten als "Kriegsmethode" abgelehnt und abgerüstet werden sollten.

pescador
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Ich bin der Meinung....

es ist keine Frage ob, sondern wann die nächste Atombombe fällt.

RonaldMessics
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Atomkrieg --- Chancen gegeben

Zitat:
Meiner Ansicht nach ist der Verbotsvertrag der Beginn eines langen Weges, um den Besitz von Atomwaffen in unserem kollektiven Gewissen zum Tabu zu machen wie Völkermord oder Sklaverei.
>
Nachdem es aber noch immer den Völkermord gibt, auch wenn er am kollektiven Gewissen nagt, bestehen trotz dieses Verbotsvertrages gute Chancen auf einen Kriegseinsatz mit Atomwaffen, von wem auch immer (Österreich mit Sicherheit nur ein passiv Leidender).