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Atomdeal USA-IranKatz-und-Maus-Spiel um die Atombombe

Analyse. Der Machtwechsel in den USA mischt die Karten im Poker um das Wiener Atomabkommen neu. Allerdings zeigt sich Joe Biden keineswegs so konziliant, wie es Teheran hoffte.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Khameini, beim Treffen mit Angehörigen des bei einem Mordanschlag getöteten Vaters des iranischen Atomprogramms, Mohsen Fachrisadeh am 26. Jänner
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Khameini, beim Treffen mit Angehörigen des bei einem Mordanschlag getöteten Vaters des iranischen Atomprogramms, Mohsen Fachrisadeh am 26. Jänner © Anadolu Agency via Getty Images
 

Joe Biden ist knapp drei Wochen im Amt – und schon hat das Katz-und Maus-Spiel zwischen den USA und Iran um das Atomabkommen begonnen. Direkt an seinem ersten offiziellen Arbeitstag stellte der neue US-Außenminister Antony Blinken klar, Teheran müsse zuerst zur vollen Vertragstreue zurückkehren, dann würden die USA die Sanktionen lockern. Zudem strebe er einen „längeren und wirkungsvolleren Vertrag“ an, der auch „zutiefst problematischen Punkte“ einschließe, verkündete er bei seinem ersten Pressegespräch.

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