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Sturm auf das KapitolBeschämende Szenen

Gewaltbereite Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump belagerten das Parlament der USA. Erst die Nationalgarde konnte dem Spuk ein Ende setzten. Das Geschehen zeigt, wie fragil selbst die stabilste Demokratie wird, wenn ein Politiker die demokratischen Prozesse verleugnet.

Belagerung des Capitols
Belagerung des Capitols © AFP/Saul Loeb
 

Die Szenen vom Mittwochnachmittag in der US-Hauptstadt Washington D.C. machen sprachlos. Bisher kannte man die Stürmung eines Parlaments gewaltbereite Anhänger eines abgewählten Präsidenten (oder eines unterlegenen Präsidentschaftskandidaten) allenfalls aus fragilen Demokratien (etwa den jungen Staaten nach dem Zusammenbruch des Kommunismus) oder Bananenrepubliken mit langen autoritären Erfahrungen. Aber doch nicht aus dem Musterland der Demokratie, nicht aus jenem Land, das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Zehntausende Menschen aus aller Welt auf Staatskosten eingeladen hat, um die Demokratie hautnah in einem mehrwöchigen Besuch zu lernen.

Kommentare (4)
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petera
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Soetwas kann natürlich in der

"stabilsten" (wofür ich die USA aber nicht halte) passieren. Die Frage ist aber wie eine Demokratie damit umgeht und daraus ihre Lehren zieht.

Das wird der entscheidende Punkt für die Zukunft der USA sein.

freeman666
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Unglaubliche Szenen in den USA

War in dem Ausmaß nie vorstellbar.
Was wir daraus lernen sollten:
Unsere Demokratie vor Trumps, Kickls zu schützen und solchen Menschen niemals Macht zu geben.
Wie man sieht gibt es leider genug einfältige Typen die den Aufhetzungen solcher „Politiker“ folgen und dann auch vor Gewalt nicht zurückschrecken.

a4711
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Was wir daraus lernen sollten:

Richtigstellung:
Unsere Demokratie vor Trumps und Kurz zu schützen und solchen Menschen niemals Macht zu geben.

a4711
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Schuss ins Knie..Au Weh...

Sebastian Kurz und Außenminister Alexander Schallenberg zeigten sich „schockiert über die Szenen in Washington“ bzw. „tief beunruhigt über den Angriff auf die Demokratie“.
Zur Erinnerung
Zitat..
Trump sehe Kurz gar als „seinen Mann in Europa“.
Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hatte Freitagabend in der ZiB 2
": "Das sind Partner, die dieselben Werte teilen wie wir."
Die USA "brauchen keine Zurufe von außen, so der Außenminister
Die „New York Times“ ortete eine „Seelenverwandtschaft“ zwischen Trump und Kurz
Kurz sei „äußerst attraktiv für Herrn Trump und seine Berater“ , schrieb die führende liberale US-Zeitung .
Und die selbe Politik macht unser " Basti " in Österreich
Trump versprach dem Kanzler damals "eine großartige Beziehung". "Ich muss Ihnen sagen, dass er ein sehr junger Führer ist. Sie sind ein junger Mann, was ziemlich gut ist", fügte er zum Auftakt des Gesprächs im Oval Office bei einem gemeinsamen Auftritt hinzu
Weit hamas brocht !!