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Khashoggi-ProzessMohammed bin Salman: Der Kronprinz und die Knochensäge

Im Fall des grausam ermordeten Regimekritikers Jamal Khashoggi wusch der saudische Kronprinz seine Hände stets in Unschuld. Auch jetzt braucht er den in Istanbul eröffneten Gerichtsprozess nicht zu fürchten.

Im Zwielicht: Mohammed bin Salman
Im Zwielicht: Mohammed bin Salman © AP
 

Hat der saudische Kronprinz persönlich den Auftrag zum Mord an Jamal Khashoggi erteilt? Ob der Prozess, der gestern vor einem Gericht in Istanbul begann, der Frage näher kommen wird, bleibt abzuwarten. Angeklagt sind 20 saudische Bürger, darunter der damalige stellvertretende Geheimdienstchef der Kronprinzen und ein weiterer seiner engen Vertrauten. Doch von den Angeklagten wird keiner anwesend sein, und über den mittlerweile arg in Verruf geratenen saudischen Thronfolger wird ja nicht verhandelt.

Kommentare (3)

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Imandazu
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5
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1. Türkei, 2. Saudiprinz, 3. Gerechtigkeit.

Welches von den drei Wörtern passt nicht dazu?

HASENADI
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4
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Prinz wäscht seine Hände in Unschuld

Dazu der etwas modifizierte Spruch zum Tag, leicht sarkastisch:
Wozu denn in die Ferne schweifen, wenn das Schlechte ist schon da?

himmel17
0
15
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Gekauftes Stillschweigen?

Der türkische Geheimdienst hat es in der Hand die ganze Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Er hat die Saudische Botschaft abgehört. Vielleicht aber hat Saudi-Arabien der Türkei ein Stillschweigen abgekauft.