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"Unite for our Future“Schulterschluss mit viel Musik

Mit einem weltweiten virtuellen Konzert werden heute ab 15 Uhr die Kräfte im Kampf gegen Corona gebündelt.

Jennifer Hudson ist bei der weltweiten Kampagne mit dabei © AP
 

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützen Weltstars die EU-Kommission. Heute (27. Juni) ab 15 Uhr treten bei einem weltweiten Spendengipfel und Konzert im Rahmen der Kampagne „Global Goal: Unite for our Future“ unter anderem Coldplay, Shakira, Usher, Jennifer Hudson, Miley Cyrus und Justin Bieber auf, aber auch Größen aus der Klassik wie Gustavo Dudamel oder The Los Angeles Philhamonic.

Dazu kommen Beiträge von Angela Merkel, Boris Johnson oder Emmanuel Macron ebenso wie von Charlize Theron, Naomi Campbell oder David Beckham.



Die mit dieser Kampagne mobilisierten Mittel sollen für die Entwicklung und den Einsatz von Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen das Coronavirus dienen und den Impfstoff weltweit erhältlich zu machen, sobald er verfügbar ist. „Künstler haben die Macht, einen Wandel anzustoßen. Sie stellen ihr Talent in den Dienst einer großen Sache“, hatte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Vorfeld angekündigt.

Die Idee für diesen speziellen Schulterschluss war laut der Ko-Gastgeberin, dass Künstler und Wissenschaftler sowie Staats- und Regierungschefs „mit einer Stimme sprechen“ und bezeichnete das Projekt als „wahrlich seltene Bekundung weltweiten Zusammenhalts“.

"Besser Zukunft für alle"

Und der als Moderator engagierte US-Schauspieler Dwayne Johnson sagte: „Dieser kritische Moment in der Geschichte verlangt von uns allen, zusammenzuhalten und eine bessere Zukunft für alle schaffen“.

Die EU-Kommission hatte Anfang Mai eine internationale Geberkonferenz für die Finanzierung der Suche nach einem Corona-Impfstoff veranstaltet. Bisher kamen rund zehn Milliarden Euro zusammen. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO vom Freitag sind mehr als 30 Milliarden Euro nötig, um einen Impfstoff und ausreichende Test- und Behandlungskapazitäten zu entwickeln.

Unterdessen sind in den USA einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge mindestens 40.870 neue Infektionen verzeichnet worden. Das ist die höchste dort jemals an einem Tag verzeichnete Zahl. Insgesamt sind damit knapp 2,75 Millionen Infektionen und fast 125.000 Todesfälle in den USA bekannt.



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