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Feiertag zum Ende der SklavereiNach heftiger Kritik: Trump verschiebt Wahlkundgebung

Der Präsident hatte zunächst geplant eine Wahlkampfveranstaltung an Juneteenth, einem der wichtigsten Gedenktage zum Ende der Sklaverei, abzuhalten. Nun hat er auf Kritik reagiert und verschiebt die Kundgebung.

Seit Anfang März hatte es wegen der Corona-Krise keine Wahlkampfveranstaltungen mehr gegeben. © (c) AFP (SAUL LOEB)
 

Nach massiver Kritik verschiebt US-Präsident Donald Trump seine erste Wahlkampfveranstaltung seit mehr als drei Monaten. Die Kundgebung in Tulsa (Oklahoma) werde nun am kommenden Samstag statt wie geplant am Tag davor stattfinden, teilte Trump auf Twitter mit. Zeitpunkt und Ort für Trumps Kundgebung waren vor dem Hintergrund der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in die Kritik geraten.

Am kommenden Freitag (19. Juni) wird in den USA "Juneteenth" begangen, an dem Tag wird des Endes der Sklaverei gedacht. Tulsa war zudem 1921 Schauplatz eines Massakers durch einen weißen Mob an der schwarzen Bevölkerung. 

Juneteenth

Auch Jubilee Day, Cel-Liberation Day oder Freedom-Day soll jedes Jahr am 19. Juni an das Datum im Jahr 1865 erinnern. An diesem Tag verlas der Union-General Gordon Grange eine Erklärung, in der verlautbart wurde, dass nun alle vormals versklavten Menschen in Texas frei seien. 

Die formelle Befreiung der versklavten Bevölkerung hatte schon beinahe zwei Jahre zuvor stattgefunden, doch die Durchsetzung der Rechtslage war im Staat Texas allenfalls sporadisch gewesen. 

An der Wahl des Datums und des Ortes für die Kundgebung war vielfach Kritik laut geworden. So warf etwa die demokratische Senatorin Kamala Harris dem Republikaner Trump vor, Rechtsradikale zu ermutigen. Trump teilte in der Nacht zu Samstag mit, "viele meiner afroamerikanischen Freunde und Unterstützer" hätten vorgeschlagen, das Datum aus Respekt für "Juneteenth" zu ändern. Mit der Verschiebung komme er dem nach.

Trump schrieb, mehr als 200.000 Unterstützer hätten sich bereits um Tickets für die Veranstaltung in Tulsa beworben. "Ich freue mich darauf, alle in Oklahoma zu sehen!" Trump hatte in einem am Freitag ausgestrahlten Interview Vorwürfe zurückgewiesen, dass er das Datum bewusst gewählt habe. Der Präsident - der sich bei der Wahl im November um eine zweite Amtszeit bewirbt - sagte dem Sender Fox News: "Meine Kundgebung ist eine Feier."

Unsensibel gewählter Zeitpunkt

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt hat in den USA Proteste und eine Debatte über Rassismus und Polizeigewalt entfacht. Trump hat Floyds Tod mehrfach verurteilt und das Recht auf friedliche Demonstrationen betont. Ihm wird jedoch vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und nicht genug Verständnis für den Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit im Land zu zeigen.

Floyd war am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis (Minnesota) getötet worden. Ein weißer Beamter hatte dem 46-Jährigen sein Knie fast neun Minuten in den Nacken gedrückt - trotz Bitten Floyds, ihn atmen zu lassen. Die Ermittler klagten den Polizisten daraufhin unter anderem wegen Mordes zweiten Grades an. Auch drei weitere an dem Einsatz beteiligte Polizisten wurden angeklagt.

"Keine Haftung bei Corona-Infektionen"

Trump hatte zuletzt eine Wahlkampfveranstaltung am 2. März in Charlotte in North Carolina abgehalten. Danach hatte die Coronakrise Kundgebungen unmöglich gemacht. Die Pandemie ist in den USA noch nicht überwunden. In einigen US-Bundesstaaten gibt es neue Ausbrüche mit teilweise stark ansteigender Anzahl von Infektionen. Trumps Wahlkampfteam weist darauf hin, dass bei Erkrankungen infolge des Besuchs von Kundgebungen keine Haftung übernommen wird.

Kommentare (4)

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Mezgolits
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Feiertag zum Ende der Sklaverei

Vielen Dank - ich meine: Dieser Tag, wird bei
uns - auch bald kommen. Erfinder Mezgolits

petrbaur
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..

was noch dümmeres is ihnen nicht eingefallen oder ?

Mezgolits
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Vielen Dank und vielen Dank an die Redaktion:

Für mich - bedeutet Sklaverei:
1. Die Ausbeutung durch Zwangs-Arbeit =
B-VG Artikel 9a.(3) = Zwangs-Wehrpflicht +
2. Die Ausbeutung einer Zwangs-Lage =
StGB § 78 = Indirekte Sterbehilfe-Verbot =
Beide Ausbeutungen sind menschenrechts-
widrig und werden diesen Juni beendet!!
Erfinder Stefan Mezgolits Draßburg

BernddasBrot
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als nächstes denkbar ,

er könnte die Wahl verschieben... ihm ist jedes Mittel recht.....