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Von der Leyen-Appell EU-Staaten müssen Geld in die Wirtschaft pumpen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kann sich einen Einsatz sogenannter Corona-Bonds vorstellen.

Von der Leyen
Von der Leyen © AP
 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schließt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise die gemeinsame Ausgabe von Anleihen durch die Euroländer nicht aus. "Wir gucken alle Instrumente an", sagte sie am Freitag im Deutschlandfunk. "Und das was hilft, wird eingesetzt." Das gelte auch für sogenannte Corona-Bonds. "Wenn sie helfen, wenn sie richtig strukturiert sind, werden sie eingesetzt."

Geld in die Wirtschaft pumpen

Die EU-Staaten müssten jetzt Geld in ihre Wirtschaft pumpen. Ziel müsse es sein, eigentlich gesunden Unternehmen eine Brücke zu bauen in diesen schwierigen Zeiten. Die EU-Kommission gebe den Mitgliedsstaaten "maximale Beinfreiheit", damit sie ihren Unternehmen gezielten helfen können. "Wir geben ihnen sehr viel Freiheit bei Staatsbeihilfen, wir sind sehr viel großzügiger jetzt bei den Verschuldungsregeln." Letzte würden soweit gelockert, dass die Staaten alle Möglichkeiten hätten, Finanzmittel für die Wirtschaft einzusetzen.

Kommentare (1)

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47er
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Für die EU gilt nur Wirtschaft, nochmals Wirtschaft,

Tourismus und freier Warenverkehr. Konzerne müssen mit hohen Renditen für ihre Aktionäre unf Lobbyisten aufwarten können, Arbeitsplätze werden in günstigste Produktionsstätten verlegt, Gewinne in Steuerparadiese geschleust. Und wir dummen Konsumenten greifen lieber zu den billigen , ausländischen Onlineangeboten, statt dass wir unsere einheimische Produzenten auch wegen der Arbeitsplätze unterstützen. Jetzt in der Coronakrise hat sich die EU selbst aus der Linie genommen und m.E. vollkommen versagt, jeder Staat soll (darf) nach eigenen Gutdünken handeln. Auch keine Einigkeit bei Grenzschhutz, Migranten, gemeinsames Auftreten gegenüber China, Türkei, Amerika, nur der Rubel muss für Gewisse rollen.