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Essay am SamstagSanktionen und Pöbeleien sind Ausdruck der neuen Außenpolitik

Donald Trump ist nicht der erste US-Präsident, der das Außenministerium ausgehöhlt hat. Doch seine Diplomatie via Twitter ist Sinnbild dafür, dass klassische Diplomatie sich längst überlebt hat.

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Margit Krammer
Margit Krammer © Margit Krammer
 

Donald Trumps Umgang mit Dänemark zeigt, wie sehr der US-Präsident Diplomatie verachtet. Trump betreibt Außenpolitik wie ein Geschäft, bei dem er die USA als Gewinner sehen will. Maximaler Druck statt schrittweise Annäherung. Es werden ultimative Drohungen ausgesprochen und Unfolgsame bepöbelt. Das Gegenteil von dem, was ein Leitsatz der Diplomatie besagt: Sie ist die Kunst, den Kuchen gleichmäßig aufzuteilen und allen das Gefühl zu geben, mit dem größten Stück heimzugehen. Kim Darroch, Londons Ex-US-Botschafter, nennt Trumps Verhalten „diplomatischen Vandalismus“. Russland und Nordkorea nutzen das für sich. Sie schmeicheln ihm und veranstalten Treffen, die nichts bringen, außer Bilder.

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