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AnalyseWas Kurz und Strache wirklich wollen: Ein gefährlicher Weg

FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache ließ im Gespräch mit Armin Wolf erkennen, wohin die Reise geht: In Europa soll am besten gar kein Asylantrag mehr gestellt werden können. Eine kritische Betrachtung.

BK KURZ, VIZEKANZLER STRACHE UND BILDUNGSMINISTER FASSMANN BESUCHEN DIE OTTO GLOeCKEL SPORTVOLKSSCHULE
Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache: Eine Seelenverwandschaft. © APA/ROBERT JAEGER
 

Eine Antwort von FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache Mittwoch Abend in der ZiB 2 ließ tief blicken. Armin Wolf hatte nicht locker gelassen und gefragt, wohin denn Flüchtlinge, die von einem Lager außerhalb der EU aus Asyl beantragen wollen, verteilt werden sollen, wenn ihr Asylantrag positiv beschieden wird. Vereinbarungen dieser Art seien ja bisher schon nicht zustande gekommen.

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Danke für Ihr Verständnis.

wjs13
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Extrem tendetiöser Artikel

wo illegale Wirtschaftsflüchtlinge als "Verfolgte " bezeichnet werden anstatt zuzugeben, dass die Flüchtlingskonvention gar nicht anwendbar ist.
Und davon wie Afrika (nicht) funktioniert hat Fr. Gigler offensichtlich auch keine Ahnung. Dem was Kurz sagte: "Afrikanische Länder seien korrupt, das Hochziehen von deren Wirtschaft aussichtslos, ...." ist nichts hinzuzufügen. Es funktionieren, wenn überhaupt, nur direkte Investitionen, die vom zukünftigen (europäischen) Betreiber direkt errichtet werden, ohne dass Geld fliesst, ausser jenem für Bestechungen um überhaupt die verschiedenen Genehmigungen zu erhalten.

bb65
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oder wie immmer oefter

dem chinesischen Betreiber. Den die investieren ja auch heftig in Afrika und kaufen sich was sie wollen.

Mr.T
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Oje...

... Sie haben den Artikel nicht verstanden

Soll ich Ihnen helfen?

Wann und wo die Flüchtlingskonvention anwendbar ist entscheiden ja nicht Sie!

Und die Einschätzung über Afrika zeigt nur ein rassistisches Menschenbild

Ihr Vorschlag nur direkt zu Investieren und keine Hilfe zur Selbsthilfe zu geben ist nicht nur unmoralisch sondern zeigt nur, dass es um Pofit und sonst gar nichts geht!!!

Wenn hier jemand keine Ahnung hat, dann sind Sie das!!!

wjs13
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Wenn Sie in Afrika so viele Industrieruinen wie ich gesehen hätten

und zwar von Werken, die nie in Betrieb gingen, würden Sie anders sprechen (googeln Sie einmal Ajakuta Steel Mill, begonnen 1979 als sozialistischer Freundschaftsdienst, als "gutes" Beispiel). Es gäbe auch Webereien, Brauereien, etc.
Mit Rassismus hat das nichts zu tun. Ihr marxistisches Weltbild, das immer die bösen Kapitalisten zu Schuldigen an allem erklärt, ist gelinde gesagt ziemlich einfältig.
Die einzige Chance wäre in fast allen Staaten ein "benevolent dictator" der mit der Korruption aufräumt, nur der lässt sich halt nicht so leicht finden. Wer immer an die Futtertröge kommt taucht sofort in den Korruptionssumpf ab. Von aussen geht sowieso gar nichts. Und zu glauben mit Demokratie nach unserem Vorbild wird sich jemals etwas ändern, ist schlicht und ergreifend naiv.

Mr.T
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Tja...

Mir ein marxistisches Weltbild zu unterstellen finde ich ja fast schon wieder amüsant... aber was soll’s, dass zeigt nur, dass Sie keine Ahnung haben und die Einfältigkeit wohl eher in Ihnen inne wohnt!

Sie haben sicherlich damit nicht unrecht, dass in Afrika nicht alles optimal läuft, aber Argumentationslinie die den da lebenden Völkern einfach abspricht sich weiter entwickeln zu können... ist und bleibt rassistisch!!!

artjom85
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Und Sie haben nicht die geringste Ahnung von der internationalen Diplomatie!

Aber ich will Sie nicht ewig im Unklaren lassen:

Bei jedem "König" gibt es einen Königsmacher.
Und jetzt raten Sie mal, wer bei beinahe jedem afrikanischen Staatsoberhaupt als Königsmacher fungiert, oder besser: wo diese Leute zu finden sind!
Sie haben zwar damit recht, dass in Afrika die Korruption herumwuchert wie ein genmanipulierter Schimmelpilz in einem Sumpfgebiet, aber die Verantwortungsträger für diese Misere sind dennoch in den wirtschaftlichen und politischen Chefetagen Europas zu finden, da sie solche korrupten Nichtsnutze zu ihrem eigenen Vorteil zu Positionen verhelfen, mit denen sie heillos überfordert sind oder die von ihnen ethisch kompromittiert werden.

Wenn Sie also die Wahrheit schreiben wollen, versuchen Sie es mal mit der GANZEN Wahrheit!

scionescio
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Gigler for Bundeskanzler!

Liebe Frau Gigler, meine volle Hochachtung für den klugen Artikel!
Beschämend die KZ Redaktion, die diesen Artikel mehr oder weniger versteckt, sobald mehr Leser online gehen ... da hat jemand wohl Angst, die Hand zu beißen, die einen ...

Geerdeter Steirer
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Ja, ja Leute,

solche Artikel sowie deren spitzenmässige Ausformulierung sind das Geld wert und eine Wohltat zu lesen, DANKE Fr. Gigler sie haben den Nagel am Kopf getroffen !!

Mr.T
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Sg. Fr. Gigler!

Respekt für den tollen Artikel!

Es war auch nicht der 1. Artikel der die Sache auf den Punkt bringt!

Auffallend ist leider, dass kritischen Artikel vorweg in der Nacht zu finden sind. Sobald die Mehrzahl der Leser online geht werden ihre Artikel in die zweite bzw. in die dritte Reihe verschoben und sind für den „normalen“ Leser nicht zu finden!

Diese Tatsache lässt für mich nur einen Schluss zu, nämlich, dass ihre kritischen Artikel nicht gewünscht sind!

Das passt auch zu meiner Wahrnehmung, dass sich die „Kleine Zeitung“ immer mehr zur Regierungszeitung entwickelt.

Kritischer investigativer Journalismus findet so gut wie nicht mehr statt bzw. wird in die zweite oder Reihe gestellt. Eigentlich sollte es umgekehrt sein, aber wem erzähl ich das!

Ich hoffe sie machen so weiter, oder müsste ich sagen, ich hoffe man lässt sie so weiter machen, denn bei den derzeitigen Entwicklungen muss man ja befürchten, dass Journalisten ihres Schlags ausgemustert werden!

In der Hoffnung noch viele ihrer Artikel (auch mal in der 1. Reihe) zu lesen verbleibe ich

Hochachtungsvoll

Mr.T

wintis_kleine
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Was für ein toller Artikel

1)Es ist leider so, dass wir in Europa mithin Schuld an der Misere in Afrika sind. England, Frankreich, Portugal, Belgien, Deutschland, Italien und Spanien hatten sich als Klonialmächte den Kontinent untereinander aufgeteilt und nach dem Verlassen oder der Vertreibung durch die ansässige Bevölkerung jede Menge Chaos hinterlassen.
Und danach kamen die Investoren und Großindustiellen, aus aller Herren Länder und beuten den Kontinent ob seiner reichen Bodenschätze weiter aus ohne auch nur ansatzweise einen Bruchteil der Erlöse im Land verbleiben zu lassen.
Dafür liefern wir unseren Müll wieder nach Afrika um ihn auf illegalen Halden von Kindern sortieren zu lassen.
Durch die Klimaveränderungen breiten sich Wüsten immer weiter aus und Ackerflächen werden nicht mehr nutzbar.
So "helfen" wir wieder durch Lebensmittellieferungen die aber nur aufgrund der exorbidanten Überproduktion unseerr Industrie überhaupt geliefert werden können und so stark subventioniert sind, dass der afrikanische Bauer keine Wettbewerbschance hat.
So; und jetzt wurdern sich alle, dass die Leute dort weggehen wollen?
Mich wundert nur eines, dass es bei alle den Schamützeln und kleinkriegerischen Auseinandersetzungen in Afrika nicht schon längst einen Exodus der Bevölkerung gibt und wir in Europa nicht von Millionen von Afrikanern überrannt werden.

wintis_kleine
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und weiter

Das "Die Schoten dicht machen" hat den gleichen Effekt wie einen Schnellkochtopf ohne Sicherheitventil auf den Herd zu stellen und voll aufzudrehen. Die Exposion kommt - und sie ist vom Timing her unvorhersehbar.
Nur das kleine Sicherheitventil (die gelenkte Migration bzw. das Recht auf Asyl) geben uns eigentlich derzeit noch den Schutz vor einer massiven Überrollung durch flüchtende Menschen aus Afrika.
Also alle Kritiker der Asylpolitik, an alle Verhinderer der geordneten Migration, an alle Politiker die aufgrund der "dem Volke nach dem Mund reden Strategie" auf Stimmenfänge gehen - Denkt bitte einmal darüber nach was ihr da anrichtet.
Ich hoffe inständig, dass sie, die sie für das Volk arbeiten sollten und eine Perspektive für unser Land haben sollten, die nicht nach 5 Jahren Legislaturperiode endet, eine Verantwortung für ein gedeihliches Miteinander tragt und auch die RICHTIGEN Entscheidungen dafür trefft.