Der Name stammt ursprünglich aus dem College-Football, doch wenn heute von der Ivy League die Rede ist, ist weniger die noch immer existierende Universitätssport-Liga gemeint, sondern die Gruppe der acht wichtigsten Elite-Hochschulen der USA. Die Universitäten der Ivy League - zu den bekanntesten Mitgliedern zählen neben Harvard auch Princeton, Yale, Columbia und Cornell – sammeln am laufenden Band Nobelpreise ein, ihre Absolventen sitzen in den Chefetagen der Konzerne oder zählen zu den einflussreichen Entscheidern in Politik und Medien.

Die Aufnahmekriterien sind allerdings strikt, von den zahlreichen Bewerbern schaffen es oft nur zehn Prozent oder weniger. Ein Studium an einer der privaten Hochschulen ist zudem mit enormen Kosten verbunden, pro Jahr betragen die Studiengebühren oft 90.000 Dollar oder mehr.

Jahrzehntelang waren die acht prestigeträchtigen Universitäten auch Kaderschmieden für das Spitzenpersonal der republikanischen Partei und konservative Wirtschaftsbosse. Für die Maga-Bewegung von Präsident Donald Trump stehen die Ivy League Universitäten aber vor allem für eine abgehobene Elite.