Es ist der dritte Versuch. 49 vor der italienischen Insel Lampedusa im Mittelmeer aufgelesene Migranten befinden sich seit Dienstagmorgen in den von Italien in Albanien errichteten Auffang- und Abschiebelagern. Zweimal bereits missglückte der Plan, die Asylsuchenden gar nicht erst auf das italienische Festland kommen zu lassen und sie von Albanien aus in ihre Heimat abzuschieben. Im Oktober und November hatten italienische Gerichte der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Herkunftsstaaten Ägypten und Bangladesch wurden als nicht sicher eingestuft, die Migranten mussten nach Italien transportiert werden. Jetzt folgt der nächste Versuch.