Rund um den Euphrat, den größten Strom des Nahen Ostens, fallen immer wieder Schüsse. Syrische Regierungstruppen und pro-iranische Gruppen stehen dort kurdischen Milizionären und US-Soldaten gegenüber. Die syrischen Einheiten schossen vor wenigen Tagen vom Westufer des Flusses auf die Kurdenkämpfer am anderen Ufer, die das Feuer erwiderten, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Ein Brennpunkt der Gefechte ist die Stadt Deir es-Zor, die Heimat des 26-jährigen Syrers, der in Solingen drei Menschen mit einem Messer getötet haben soll.
Abschiebungen von Asylwerbern?
Warum in Syrien noch immer gekämpft wird
Korrespondentenbericht.
Nach 13 Jahren Krieg sind die Fronten in Syrien verhärtet. Heimkehrern droht politische Verfolgung. Rasche Abschiebungen nach Syrien sind aktuell nahezu ausgeschlossen.
© AP / Baderkhan Ahmad