Die Lehren aus OberösterreichFPÖ und SPÖ müssen sich vor den nächsten Wahlen neu definieren

Das Wahlergebnis zeigt, dass Parteien zunehmend daran scheitern, ihren Wählerinnen und Wählern Orientierung zu geben.

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Der Wahlabend hatte es in sich: Während in Graz die linke KPÖ auf Platz 1 vorstieß und die SPÖ deklassierte, schaffte es in Oberösterreich die SPÖ auch als Partei mit linkem Alleinvertretungsanspruch nicht, die FPÖ abzuhängen. Dass die Impfgegner-Partei MFG auf Anhieb in den Landtag einzog, ohne prominentes Aushängeschild und ohne die klassischen Strukturen einer Partei, muss allen Parteien zu denken geben, insbesondere aber FPÖ und SPÖ.

Kommentare (5)
Morpheus17
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FPÖ braucht sich nicht neu erfinden

Einzig waren die MFG überzeugender bei der Verfechtung der Verfassung und des Rechtsstaates. Kickl wurde erst eingesetzt, wie man merkte, wohin der Hase läuft. Insgesamt ist das Ergebnis mit rd. 20% sehr gut und bei einem berherzteren Kampf für die Einhaltung der Grundrechte, hätte das Ergebnis durchaus besser sein können.

ulrichsberg2
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Keine Zwangs Gesellschaft entstehen lassen.

FPÖ und MFG zusammengerechnet, ergeben mehr als Ein Viertel der Wähler.

ulrichsberg2
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Den politischen Parteien: dass sollte zum Nachdenken reichen.

FPÖ und MFG vertreten die Impfgegner und dass sind mehr als Ein Viertel der Wähler. Bitte keine 2 Klassen zwangs Gesellschaft schaffen.

SoundofThunder
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Neu definieren?

Waren die Roten überhaupt dabei?

future4you
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Zwei so katastrophale Wahlschlappen

zum Einstieg als Parteichef der FPÖ, das sollte Hr. Kickl schon einmal zur Selbstreflexion anregen.