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Frage und AntwortKann Verimpfen von Sputnik-V erst nach EMA-Zulassung beginnen?

Der Lieferengpass bei den von der EU zugelassenen Impfstoffen lässt die Regierung nach Alternativen suchen. Beim Zukauf des russischen Impfstoffes ohne vorheriges grünes Licht von der EMA wäre manches anders als bisher.

© AFP
 

Nach seinem Gespräch mit dem russischen Botschafter in Wien, Dmitri Ljubinski, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erklärt, man befinde sich "auf den letzten Metern, und eine Bestellung von Sputnik kann wahrscheinlich schon nächste Woche erfolgen." Er sei sehr froh über die verbindliche Lieferzusage, da eine "sehr zeitnahe Lieferung" hier somit möglich wäre.

Kommentare (7)
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Isidor9
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Gekränkt

Die EU -Wichtigmacher lassen sich zu Fleiss Zeit und trödeln beim Zulassen, weil sie eine politische Sichtweise haben . Wäre diese rein wissenschaftlich.begründet, wäre der inzwischen millionenfach verimpfte Stoff schon lang zugelassen.

dieRealität2020
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Alles wie so oft Geschwätz. Eine einfache Sache. Wie in jedem anderen Geschäft man führt vorab einer Lieferung Gespräche über die näheren Bedingungen.



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In der Europäischen Union ist "Sputnik V" derzeit noch nicht zugelassen. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat aber ein sogenanntes rollierendes Verfahren zur Zulassung gestartet. Dabei können während eines Gesundheitsnotstands die notwendigen Daten bei Verfügbarkeit sukzessive eingereicht und geprüft werden. Das Verfahren kann so beschleunigt werden.
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Ist dieses Bewilligungsverfahren positiv erledigt, dann hat auch die österreichische Kommission Zugang zu den Daten und kann einen vorab ausgehandelte möglichen Ankauf und Lieferung wie es auch schon einige EU Mitgliedsstaaten gemacht haben der Bundesregierung empfehlen.

dieRealität2020
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Über diese Artikelflut betreffend Impfstoff Sputnik kann ich nicht nur bei der KZ mehr verstehen.

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Was gibt es da soviel zu diskutieren. Wir die Österreicher sind Willens Sputnik zu verwenden, wenn alle gesetzlichen und medizinischen Auflagen für die Zulassung erfüllt sind. Das u.a. einige Mitgliedsländer der EU aber auch weltweite Länder den Impfstoff mit ihren eigenen gesetzlichen und medizinischen Auflagen für eine Verwendung prüfen ist selbstverständlich ihr gutes Recht.
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Österreich hat es klar zum Ausdruck gebracht, wenn alles den gesetzlichen und medizinischen Auflagen entspricht, ja warum sollte man nicht hier impfen? Natürlich werden Vorverhandlungen u.a. über Preis und Lieferung getätigt, dass gegebenenfalls die Zulassung erfolgt, der Impfstoff dann auch verwendet werden kann.
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Das vermutlich aus politischen Gründe hier versucht wird gegen Sputnik und Russland Knüppel zu werfen ist einfach letztklassig, wenn ich an die dümmliche Aussagen einiger EU Politiker u.a. des Franzosen.
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Es ist Sache so schnell wie möglich natürlich unter korrekten gesetzlichen und medizinischen gesundheitlichen Auflagen

umo10
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Hat Ungarn Konsequenzen zu erwarten?

Sie impfen ohne Zulassung?!

dieRealität2020
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Sorry. Inkorrekt dieser Hinweis

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Die in Ungarn wie in jedem Land zuständige Behörde für derartige medizinische Zulassungen einschließlich Impfstoffe konnten nach ihren gesundheitlichen und gesetzlichen Erfordernisse die Zulassung belegen und daher wird dort geimpft.
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Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Impfungen liegen im Selbstständigen Bereichs jeden Mitgliedslandes. Zusätzlich gibt es aber auch durch die EMA ein gemeinschaftliches Instrument das Mitglieder in Anspruch nehmen können., was aber keiner Verpflichtung entspricht.

mtttt
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nationale Angelegenheit

also haben sie nichts zu erwarten. Warum auch ? Ich gehe auch nicht davon aus, dass eine Armada an Anwälten Gewehr bei Fuß bei einem Impfschaden Schadenersatz zu fordern. Nachteil ist die ungeklärte Frage der Akzeptanz des Impfstoffes für die Reisefreiheit.

mtttt
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Einkauf

Jeder Impfstoff wurde bereits vor der Genehmigung der EU gekauft. Der Wirkstoff geniesst in Wissenschaftskreisen einen guten Ruf. Soll nach Genehmiging ein braver Beamter nach Moskau reisen und sich in der 8. Reihe anstellen ? Es stört mich das Abrücken vom Impfen erst nach Genehmigung. Freiwillige ja, aber sonst nicht. Es ist außenpolitisches Sähen von Zwietracht, die EU täte trotzdem gut daran, Gas zu geben und unvoreingenommen schnell zu prüfen.