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Folgen der Corona-KriseUnternehmerin muss "putzen gehen, um die Familie zu ernähren"

Erstmals wurde der Internationale Frauentag mit einer Sondersitzung des österreichischen Nationalrats geehrt. Der Anlass war freilich kein erfreulicher, wenn man den Initiatorinnen folgt. Kanzler Kurz provozierte mit seinem Statement den Ärger der Rednerinnen.

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© APA
 

Die Corona-Pandemie laste besonders auf den Schultern der Frauen, meint die SPÖ in ihrem "Dringlichen Antrag" an die Regierung, dazu eine Sondersitzung des Nationalrats abzuhalten. Gefordert werden unter anderem ein Konjunkturpaket unter besonderer Berücksichtigung der Anliegen weiblicher Arbeitnehmer und eine Unterhaltsgarantie.

In dem von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gezeichneten Antrag wird darauf verwiesen, dass Frauen sehr oft in systemrelevanten, schlecht bezahlten Berufen die Grundversorgung der Gesellschaft aufrechterhielten: "Sie sind im Krankenhaus, auf der Intensivstation, im Pflegeheim und im Supermarkt tätig und müssen zugleich noch mehr als sonst die unbezahlte Sorgearbeit zu Hause leisten."

Dazu würden Frauen am Arbeitsmarkt besonders hart getroffen. Sowohl die Arbeitslosigkeit insgesamt als auch die Langzeitarbeitslosigkeit im Speziellen nähmen bei Frauen stärker als bei Männern zu, schreibt der SPÖ-Klub und beklagt, dass die Regierung dabei nur zusehe und die Frauen im Regen stehen lasse.

Frauen kriegen weniger

Anna Hehenberger und Anna Pixer vom Momentum-Institut berechneten den wirtschaftlichen Nachteil der Frauen in der Corona-Krise:

  • Frauen erhalten aus den Corona-Hilfspaketen deutlich weniger als die Hälfte. Für die Untersuchung wurden 18 dotierte Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 58 Milliarden Euro untersucht.
  • Von den dotierten Budgets bis 2024 kommen nur 42% Frauen zugute. Frauen können zudem nur über 40% der Mittel entscheiden. Das bedeutet, dass Männer über 11 Milliarden Euro mehr entscheiden als Frauen.
  • Die Forscherinnen empfehlen ein bewusstes Gegensteuern. So seien etwa geringfügig Beschäftigte oft weiblich und gleichzeitig von wichtigen Leistungen des Sozialstaates ausgenommen, sie erhalten weder Kurzarbeits- noch Arbeitslosengeld.

In ihrer Wortmeldung zu Beginn schilderte Rendi-Wagner die Erfahrungen aus den Gesprächen mit Frauen. Eine junge Unternehmerin muss putzen gehen, um die Familie ernähren zu können, "weil die Hilfen des Staate zu spät ankamen".

Eine 16-Jährige aus der Obersteiermark wollte eine Lehre beginnen in der Firma, in der schon ihr Vater und ihr Großvater gearbeitet haben. "Jetzt ist der Lehrplatz weg."

Die Arbeitslosigkeit der Männer sei um 25 Prozent gestiegen, jene der Frauen um 40 Prozent. Und auch von den Mitteln für die Kurzarbeit profitierten Männer mehr als Frauen.

"Es hat sich ausgeklatscht"

Die Armutsfalle bedrohe vor allem die Frauen, Frauen seien auch stärker als vor der Krise von Gewalt betroffen. Bei den Anrufen der Frauen-Helpline habe es eine Zunahme von 40 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr gegeben. "Die Frauen erwarten sich von Ihnen, von uns allen, dass wir entschlossen vorgehen, dass wir keine Frau im Stich lassen in der Krise!"

Zwei Drittel aller systemrelevanten Berufe seien von Frauen besetzt, und sie seien zu Beginn der Krise viel beklatscht, in den vergangenen 12 Monaten als Heldinnen gefeiert worden. "Aber es hat sich ausgeklatscht."

Auch die psychische Gesundheit der Frauen leide mehr als die der Männer. Die SPÖ führt dies darauf zurück, dass Frauen durch Home-Schooling in Verbindung mit Home-Office stärker gefordert gewesen seien. Ökonomisch und psychisch besonders betroffen seien hier Alleinerzieherinnen.

Frauen reden weniger mit

  • Im Parlament sitzen rund 40 Prozent Frauen, in den Landtagen sind es nur 35,7 Prozent. Wien findet sich mit 43 Prozent auf Platz zwei, nur in Vorarlberg sitzen mehr Mandatarinnen (44,4 Prozent).
  • Die Steiermark und Tirol verzeichnen mit 50 Prozent die aktuell höchste Frauenquote bei den Landesregierungen. In Frauenhand ist mit Niederösterreich weiterhin nur ein Bundesland, in dem Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) das Sagen hat.
  • Der Frauenanteil in den Gemeinden steigt - ausgehend von niedrigem Niveau. Derzeit gibt es 197 Bürgermeisterinnen - ein Anteil von knapp zehn Prozent. Bei den Vizebürgermeisterinnen sind es 453, rund 20 Prozent. Und bei den Gemeinderäten 23,6 Prozent.
  • Bei weiblichen Vorständen sieht es noch düsterer aus. Dass in den an der Wiener Börse notierten Unternehmen lediglich 17 von 225 Vorstandspositionen (7,6 Prozent) mit Frauen besetzt sind, bringt uns weiterhin den unrühmlichen Status „europäisches Schlusslicht“ ein. Nur Luxemburgs Vorstände sind mit vier Prozent noch weniger weiblich.

Die Forderungsliste der SPÖ ist umfassend. Verlangt werden etwa ein höheres Arbeitslosengeld, gezielte Frauen-Arbeitsmarktförderungen, mehr Geld für Gewaltschutz und Kinderbetreuungseinrichtungen, ein Soforthilfepaket für Alleinerziehende sowie Maßnahmen zur Verbesserung der aktuellen Situation von Ein-Personen-Unternehmen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) reagierte darauf mit der Feststellung, dass das Frauenbudget um fast 50 Prozent gesteigert worden sei. Dazu gebe es ein Rekordbudget des Finanzministers für Arbeitsmarkt und Wiedereinstieg. "Wir sind bei den Hilfen Weltspitze und das ist gut so", rühmte der Kanzler seine Regierung. Hoffnung hat er, dass künftige Öffnungsschritte Frauen wieder entsprechend in Beschäftigung bringen.

Dass nicht alles Eitel Wonne ist, ist aber auch dem Regierungschef klar. Homeschooling sei eine massive Belastung gewesen. Dies habe vor allem Frauen und dabei speziell Alleinerzieherinnen getroffen. Auch sei es problematisch, dass man sich im 21. Jahrhundert noch immer mit Themen wie Gleichstellung am Arbeitsmarkt und Gewaltschutz auseinandersetzen müsse.

"Wir sind bei den Hilfen Weltspitze und das ist gut so", rühmte der Kanzler seine Regierung. Hoffnung hat er, dass künftige Öffnungsschritte Frauen wieder entsprechend in Beschäftigung bringen. Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) erinnerte daran, dass es im Budget des Arbeitsmarktservice (AMS) heuer zu einer überproportionalen Förderung von Frauen kommt.

Ärger über Kanzler Kurz

Vor allem SPÖ und FPÖ zeigten sich mit Kurz' Wortmeldung höchst unzufrieden, und das auch, weil er die Debatte zur Verurteilung von Gewalt und Antisemitismus bei den jüngsten Anti-Corona-Protesten in Wien nützte. SPÖ-Frauenchefin Gabriele Heinisch-Hosek zählte nur sieben den Frauen gewidmete Redeminuten des Kanzlers und warf ihm Respektlosigkeit vor. Es fehlten Taten von allen Regierungsmitgliedern, und Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) befinde sich "ein bisschen im Dämmerschlaf".

Ihre FP-Kollegin Rosa Ecker sah das ähnlich. Kurz habe "die Maske fallen gelassen" und gezeigt, wie wenig wichtig ihm Frauenanliegen tatsächlich seien. Sie forderte eine Richtungsänderung, aber auch ein Ende der Coronamaßnahmen, damit die Frauen wieder Familienfeste ohne Einschränkungen kämpfen könnten.

Henrike Brandstötter (NEOS) kritisierte, dass der Wunsch nach Gleichberechtigung oft noch wie eine Vision von einem anderen Planeten wirke, etwa wenn Mädchen am Land bei der freiwilligen Feuerwehr mitmachen wollten.

"Jahrhundertelange Sisyphosarbeit"

Hier traf sie sich mit der Klubobfrau der Grünen, Sigrid Maurer. Die sprach von jahrhundertelanger Sisyphosarbeit und warnte vor einen antifeministischen Backlash in der Krise. "Für uns ist 365 Tage im Jahr Frauentag", betonte sie. Die Wortmeldung des Kanzlers zu den Demos am Wochenende verteidigte sie. Überall dort, wo Antisemiten und Neofaschisten aufmarschierten, spiele auch die Frauenverachtung mit, meinte Maurer.

Seitens der ÖVP verteidigte Elisabeth Pfurtscheller den Bundeskanzler. Ressortchefin Susanne Raab (ÖVP) erinnerte dann an breite Unterstützungsmaßnahmen für Frauen und "noch nie da gewesene Familienleistungen" in der Krise. "Ich möchte, dass jedes Mädchen in Österreich weiß, dass es werden kann, was es will", unterstrich sie und verwies auf eine neue, mit 1,3 Mio. Euro dotierte Förderinitiative für naturwissenschaftliche Berufe.

Kommentare (25)
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Raila
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PUTZKRAFT

Meiner Meinung nach ist die ÄUSERST WICHTIGE Arbeit von Reinigungskräften soundso zu wenig gewürdigt und ausserdem viel zu schlecht bezahlt.
Ich möchte nicht wissen wie es überall aussehen würde wenn diese braven Frauen plötzlich nicht ihre Arbeit machen.
Also es ist bei Gott keine Schande als Putzfrauen zu arbeiten aber eben leider unterbezahlt

wischi_waschi
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Raila

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht.
Auch Putzen muss gelernt sein, Viele können es leider nicht mehr....

Sam125
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Wie wäre es liebe Frau Rendi-Wagner,wie wäre es wenn sie und natürlich auch

alle anderen GROSSVERDIENER in der Politik,ein paar Prozent eures Verdienstes,an die ärmeren Mitbürger abgeben würdet? Ist es nicht so,dass durch die Coronapandemie vielen Menschen mit sehr wenig Geld zur Verfügung steht und durch Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit und geschlossene Betriebe,vor den Scherbenhaufen ihres Lebens stehen,doch den Großvertienern in der Politik wird nichteinmal ein kleiner Prozentsatz vom Gehalt gekürzt! Wie wäre es daher mit einer kleinen sozialen Solitaritätsabgabe ihrerseits? Danke im Voraus dafü,Frau Rendi-Wagner und Co!

Guccighost
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schon komisch

es gibt Ehepaare die schon jahrelang nix arbeiten und trotzdem sehr gut leben.
genau so wie die Familie die vor kurzem abgeschoben wurde.
11 Jahre hier und keinen Finger gerührt nur kassiert.
Die Wahrehiet darf man ja schreiben hoffe ich.

Lupoo
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Im Prinzip

nicht unrichtig, aber warum schreibens nicht dazu, dass dieser Familie das Arbeiten verboten wurde, weils einen Antrag auf Migration gestellt hatten.

viola68
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Die Überschrift ist echt ein Witz

Das darf doch nicht wahr sein, die Überschrift ist ja echt ein Witz. Viele Frauen ernähren durch diese Arbeit ihre Familien, da wird es wohl nicht zu viel sein, wenn die gnädige Frau mal zum Putzlappen greift

isogs
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1,3 Millonen für Förderungen für Frauen?

Dies gibt die Regierung im Schnitt in 6 Tagen für PR aus!!!

Lupoo
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Anscheinend

gibt es in der Stmk. viele, die nicht sinnerfassend lesen und verstehen können.
Wie sonst, ist es möglich, dass so viele rote Daumen für Tatsachen vergeben werden.

X22
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Bis jetzt gab es noch keinen Kommentar, der auf die Problematik einging, zu 90% sehens nur das Fallbeispiel der Unternehmerin als Fachreinigungskraft, der Text ist jedoch etwas länger

und auf die wollen die Kommentarschreiber anscheinend gar nicht eingehen, da kann man ja nicht dumm herummaulen und der Gewaltanstieg und die höhere Arbeitslosigkeit, tja sind eh nur Frauen.
Und warum ist es so, wie es ist, ich kenn da zumindest eine Partei, die ihre Frauenführungskräfte als Puppen an der Kurzen Leine halten....

marcneum
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Herzlichen Dank an...

die österreichischen Gebäudereiniger/innen, Raumpfleger/innen, etc.
Auch wenn man dieser schrecklichen Überschrift entnehmen könnte, dass ihr Beruf weniger wichtig oder wertvoll ist, sollten wir das nächste Mal wenn wir einen Bankschalter, eine Arztpraxis, eine Schule, ein Krankenhaus, etc. betreten daran denken, welch wichtigen Beitrag für ein funktionierendes (Geschäfts-)Leben diese Berufsgruppe tagtäglich leistet. Ich bin entsetzt Worte wie "muss putzen gehen" von einer Sozialdemokration 2021 hören zu müssen!

pescador
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Ich mag den Frauentag wirklich

Er suggeriert uns wenigstens einen Tag im Jahr, dass wir keine Probleme und Sorgen hätten. Ist das nicht schön? Wir sollten den Frautentag auf eine Woche ausweiten.

pescador
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Und noch was!

Hoch dotierte Politikerinnen, die man sonst das ganze jahr nicht wahr nimmt, machen sich bemerkbar und sieht man wieder einmal! Das ist doch auch schön! Ihr Engagement für arme Frauen erlischt dann zwar wieder für ein Jahr, aber man kann sich auf das nächte Jahr freuen. Das ist ein bisschen wie Weihnachten!

tapsy
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diese

junge unternemerin muß p u t z e n gehen! viele alte frauen müssen putzen gehen weil die rente nicht recht!!!!

Guccighost
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kannst mir eine empfehlen

wenn wir oder Kollegen Putzfrauen suchen finden wir keine einzige die auch putzen kann.
wir zaheln sehr gut

erstdenkendannsprechen
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im ernst - wie viele pensionistinnen kennen sie wirklich,

die "putzen gehen" müssen? ich kenne eine einzige, die das tut - die ist grad in pension gegangen, ihr mann ist in pension, haus im grünen. die muss nicht - sie macht das ein paar stunden, weil sie was dazuverdienen will (obwohl sie genug haben) und weil es ihr gefällt, dass sie das noch tun kann.

es gibt sowas wie eine minestpension und eine ausgleichszulage. und das ist zwar nicht viel - aber man kommt so recht und schlecht über die runden.

wenn einem mit familie das einkommen wegbricht - man aber nicht arbeitslos ist, weil eben unternehmer, auf staatshilfen hofft (kann man auch wieder streiten drum) dann stell ich mir das komplizierter vor. ich glaub auch, dass das so ein extrembeispiel ist.
schwerer über die runden kommst du mmn als alleinerziehr(in), wenn zb. kaum unterhalt gezahlt wird und die fixkosten recht hoch sind.

samro
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unterschied?

die die tun jammern nicht an der oeffentlichkeit sondern tun.
respekt kommt von mir fuer die vielen alten!

kukuro05
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liebe Damen Abgeordneten zum Nationalrat!

Von euren Supergagen (wo ist die Leistung?) einfach die Hälfte an arbeitslose Frauen abgeben, mit den anderen Hälfte lebt ihr noch immer sehr gut und anderen ist mit der Spende sehr geholfen!

Geht ganz leicht!

heku49
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Warum nur Damen NRinnen ? ALLE NR könnten die Hälfte angeben....

......grau ist alle Theorie.....

samro
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zur ueberschrift

ohhh ja meint ihr das ist ein einzelfall?
ich kann auch nicht in meinem gewohnten metier arbeiten und nehme genug arbeiten an die ich nur kriegen kann.
schrecklich ist das nicht solange man arbeit hat. ich bin froh wenn ich was kriege womit ich was verdienen kann.
und staatliche hilfe habe ich bis heute keine eingefordert.
da muessen wir jetzt durch und das ist das einzige das zaehlt!

FRED4712
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so schlimm das ist,

aber es schadet auch Akademikern oder Unternehmern nicht, einmal zu sehen (zu spüren) wie hart andere für teilweise minimalsten Lohn arbeiten müssen.....ich habe als Ingenieur und Bauleiter oft genug ernsthaft am Bau mitgearbeitet, wenn es nötig war...hat mir nicht geschadet und ich war mehr als froh, diese harte Aarbeit nicht ständig machen zu müssen

Ifrogmi
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Oh Gott!

"muss putzen gehen"!
klingt sehr abwertend dem reinigungspersonal gegenüber. die müssen immer putzen gehen um die familie zu ernähren.
wo ist der kindsvater? wo die alimente? Die familienbeihilfe? wo bleiben sonstige unterstützungen für einkommensschwache familien?

erstdenkendannsprechen
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von der spö finde ich diese aussage

schäbig.

Summerrain777
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Zum Kotzen

Wenn ich die Überschrift schon lese, läuft mir die Galle über. Ist der Reinigungsdienst eine mindere Arbeit. Wenigstens kann die Unternehmerin mit ihrem geleasten Audi zur Arbeit fahren.

Aleksandar
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Eine junge Unternehmerin muss putzen gehen

Und so formuliert eine Sozialdemokratin!
Es gibt viele Menschen, die als Reinigungskraft arbeiten und für die Gesellschaft wichtige sowie wertvolle Arbeitskräfte sind. In der Formulierung der Parteichefin schwingt für mich Diskriminierung mit.
Warum soll eine "Unternehmerin" nicht "putzen"?

tim29tim
16
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Gut

daß ÖVP-Frauenministerin Susanne Raab spezielle Förderungen im Umfang von 1,3 Mio. Euro plant, um Frauen für besser bezahlte Technik-Berufe zu begeistern - das sollte uns vor übertriebenen linken Quotenphantasien bewahren.