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Nach politischem ClinchJetzt doch Staatshilfe für die Westbahnstrecke

Das politische Hickhack um die Notvergabe an ÖBB und Westbahn ist beendet: Das Finanzministerium gab am Sonntag weitere Hilfsgelder frei.

Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Finanzminister Gernot Blümel lagen wegen der Westbahnstrecke im Clinsch. © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Zumindest ein Disput zwischen Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und den Grünen ist beigelegt: Das Finanzministerium hat am Sonntag der von Klima- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) geforderten  Notvergabe auf der Westbahnstrecke zustimmt und damit weitere Hilfsgelder für die ÖBB und die Westbahn freigegeben.

Das für den Bahnverkehr zuständige Umweltministerium habe ausführlich argumentiert, dass eine neuerliche Notvergabe aufgrund der aktuellen Situation sowohl für die ÖBB als auch die Westbahn unbedingt erforderlich sei, teilte Blümel Kabinett am Sonntag mit.

Den Angaben zufolge erhalten die ÖBB für den Zeitraum 8. Februar bis 7. April in Summe 24,4 Millionen Euro und der Konkurrent Westbahn für den selben Zeitraum 4,9 Millionen Euro.

Öffentlicher Disput

Zwischen Blümel und der grünen Klima- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler hatte es in den vergangenen Tagen einen Disput um die Hilfsgelder an ÖBB und Westbahn gegeben. Während Gewessler öffentlich auf die Verlängerung der Notvergabe drängte, zeigte Blümel Bedenken, weil es noch offene Fragen gäbe. Diese seien nun beantwortet, hieß es vom Blümel-Sprecher am Sonntag.

Sowohl ÖBB als auch Westbahn hatten gesagt, ohne Staatshilfe seien sie gezwungen, die Anzahl der Züge auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg zu reduzieren. Die Westbahn wollte bereits ab morgen, Montag, die Hälfte ihrer Verbindungen streichen. Die bisherige Notvergabe war vergangenen Sonntag ausgelaufen.

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grizzley78
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Ein paar Milliönchen...

für den Herrn Haselsteiner... macht er Gewinne, lacht er, macht er Verluste, zahlt der Staat sie... somit werden die NEOS gleich viel weniger kritisch sein wenns um den Hrn. Blümel geht. Immerhin wäscht eine Hand die andere...

Zahlen tun es wir alle... die vielen vielen Millionen die irgendwie, irgendwo unkontrolliert über die COFAG an die "richtigen" Stellen fließen.

UHBP
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Was sind schon zig Millionen an Steuergeld,

Wenn man sich damit das Wohlwollen des Koalitionspartner erkaufen kann.

Hapi67
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Teilerfolg für die Grünen

oder wie schnell Millionen über den Tisch wandern, weil Blümel und die Türkisen ganz andere Probleme zu schaffen machen.
Guter Zeitpunkt für die Grünen Druck für Ihre Themen beim Partner zu machen.

Mezgolits
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30 Millionen EUro für 2 Monate

Vielen Dank - ich meine: Die türkis-grüne Mißwirtschaft funktioniert. Erf. StM

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Angebot und Nachfrage, wenn ich keine Kunden habe kann ich nicht mit
der ÖBB oder der Westbahn alle halbe Stunde nach Salzburg fahren !!!!!!
Aber der Bund zahlt ja so gerne für leere Züge. Mehr Blödheit geht nicht !!!!

DergeerderteSteirer
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Völlig richtig kommentiert von dir @Peterkarl Moscher, ................

da wird nicht korrekt und genau evaluiert, Hauptsache die Züge fahren in den kurzen Taktungen obwohl es sicherlich nicht in dem Ausmaß nötig wäre.
Das haarsträubende ist das vieles mit aller Gewalt und ohne die Effizienz zu evaluieren künstlich aufrecht erhalten werden muss, da wird viel Geld einfach ins Ofenrohr zur planlosen Verbrennung gegeben, zahlen werden die Rechnung wahrscheinlich im Endeffekt wir alle.