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Corona in BelgienEin Land in den Klauen der Pandemie

Belgien ist zum zweiten Mal von den Folgen der Pandemie schwer getroffen. In keinem anderen europäischen Land gibt es einen stärkeren Anstieg an Infizierten. Ein Bericht aus dem Corona-Epizentrum.

Protestaktion vor dem Krankenhaus in Liege: medizinisches Personal ist am Limit © AFP
 

Fast könnte man sich freuen: es gibt kaum noch Staus in und um Brüssel. Während und nach des ersten Lockdowns hatte sich die Stadt zur Fußgänger- und Radfahrercity gewandelt, auf die typisch belgische Art: Fahrspuren ohne erkennbares Konzept abriegeln und Radspuren in wilder Planlosigkeit auf den Asphalt pinseln, die Innenstadt eher willkürlich mit Beton-Blockaden durchsetzen, wichtige Straßenverbindungen kappen - und alle hatten befürchtet, nach der „Rückkehr in die Normalität“ würde der Verkehr in der Stauhauptstadt Europas endgültig zusammenbrechen. Doch obwohl die meisten Menschen seit Monaten Züge und U-Bahnen meiden und jeder, der kann, mit dem eigenen Auto zur Arbeit fährt, sind die Straßen nur noch selten verstopft.

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