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Nach der Wien-WahlZwei Drittel aller Wiener sind nicht vertreten - ein schaler Nachgeschmack

Die Wien-Wahl ist geschlagen. Bürgermeister Ludwig darf sich langsam überlegen, mit welcher Partei es nicht nur „politische Schnittmengen“ gibt, sondern mit wem er wirklich koalieren möchte. Dennoch bleibt ein fahler Nachgeschmack. Ein Kommentar.

 

Das Endergebnis liegt nun vor, auf den ersten Blick brachte die Wienwahl mehrere Sieger hervor. Michael Ludwig, der mit „seiner“ SPÖ die Vormachtstellung in der Hauptstadt ausbauen konnte. Gernot Blümel und die ÖVP, die ihre Mandate mehr als verdreifachten. Die Grünen mit Birgit Hebein, die noch nie ein besseres Ergebnis bei Gemeinderatswahlen erzielten. Christoph Wiederkehr und die Neos, die nun sogar mit einer Koalition spekulieren können.

Kommentare (12)

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Hildegard11
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Ein selten blöder Titel

Wer zu faul ist zu wählen....

herwig67
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Wahl ist ein Recht des Stsstsbürgerd

Und nur weil man in Österreich wohnhaft ist, ist man KEIN Bürger dieses Landes. Somit ist man auch nicht wahlberechtigt und das ist auch gut so.

stprei
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Staat

Das Recht der Republik Österreich geht vom Staatsvolk aus. Und Teil desselben ist, wer Staatsbürger ist.
Hier jetzt also die demokratische Legitimation zu hinterfragen, wenn bei einer gesetzgebenden Körperschaft (nur) jene wahlberechtigt sind, die Staatsbürger sind, erscheint mir schon etwas überzogen. Alles andere würde sich ja einer Beliebigkeit der demokratischen Grundordnung annähert, wenn etwa Erdogan seine politisch koordinierten Kohorten in die Wahllokale schickt, um die österreichische Innenpolitik im Sinne der Türkei zu beeinflussen.

Es gibt ohnehin schon genügen Einflussnahmeversuche von außen, das muss man nicht unbedingt von innen befördern

Reipsi
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Was will ein nicht

Österreicher bei uns wählen ? Wenn er wählen will soll er Österreicher werden oder nicht werden , dann hat er hier auch nicht mitzubestimmen und mitzugestalten. Wer kommt auf so eine Idee , a besser schizophren das ganz liebe Person, kann nur Roter oder Grüner sein.

mrbeem02
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um über eine gesetzgebende Körperschaft mitzuentscheiden MUSS man Österreicher sein.

Es wäre für mich als Österreicher keinesfalls akzeptabel, wenn Menschen, die zwar hier wohnen, aber keine Österreicher sind, über MEINE Rechte und Pflichten mitentscheiden könnten. Wer weiss denn schon, ob dann nicht der türkische "Sultan" Aufträge vergibt, wie die vielen Türken, die hier wohnen, die österr. Gesetzgebung beeinflussen können. DAS WILL ICH NICHT!
Mitentscheiden im Gemeinde- bzw. in Wien auf Bezirksebene ist ja in Ordnung, weil da ja keine Gesetze beschlossen werden können.

shorty
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Diesen Leuten ist vielleicht wichtiger

dass Sie in der Türkei wählen dürfen!

jg4186
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Freiheit

Jeder Staatsbürger / jede Staatsbürgerin hat das Recht, zur Wahl zu gehen - oder eben nicht! Das ist seine / ihre Freiheit.
Aber dann bitte auch nicht schimpfen, jammern, fluchen.
Warum sollten Klein- u. Kleinstparteien das Recht haben, groß mitreden zu dürfen im Gemeinderat? Das gehört zum Wesen der Demokratie, dass man Mehrheiten finden muss.
EU-Bürger sollten mitwählen dürfen, in jedem EU-Land. Darüber sollten wir ernsthaft nachdenken. Wäre ein starkes Zeichen für ein gemeinsames Europa.

100Hallo
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Gleichheit

Darf ich dann auch in Deutschland wählen?

levis555
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Wer an der Demokratie teilhaben möchte, geht zur Wahl

Wem das nicht wichtig genug ist oder wer diesen Wert nicht zu schätzen weiss, bleibt zu Hause. Da hilft auch kein Herumjammern und Bedauern der Nichtwähler. Sie haben sich - trotz der Möglichkeit der Briefwahl - dafür entschieden, abwesend zu sein, dann können sie auch keine Teilhabe erwarten.

Klgfter
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und da ludwig ....

lässt sich doch glatt trotz realverlusten bei den wählern als sieger feiern ...... echt a witz die bande !

harakari
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Danke...

..., bin 100% bei Ihnen.

joe1406
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Ja Wahnsinn!

Dann sollte man aber Wahlen ganz grundsätzlich überdenken, wenn Nichtwähler und Wähler von Parteien die eben bei der Wahl zu schwach sind nicht in der Regierung vertreten sind. Sorry, ist dieser Kommentar ernst gemeint oder Satire?