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Wien-WahlLudwig ist Vorzugsstimmen-Kaiser vor Blümel und Hebein

Wiens Bürgermeister kommt auf 15.049 Nennungen, ÖVP-Spitzenkandidat Blümel immerhin auf 11.336. Dominik Nepp erhielt mehr Vorzugsstimmen als Heinz-Christian Strache.

SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig und ÖVP-Spitzenkandidat Gernot Blümel
SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig und ÖVP-Spitzenkandidat Gernot Blümel © APA
 

Mit dem Ergebnis der Wien-Wahl steht seit Mittwoch auch die Anzahl an Vorzugsstimmen fest, die auf die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien entfallen. 

Wenig überraschend ist, dass Bürgermeister und SPÖ-Spitzenkandidat Michael Ludwig mit 15.049 am meisten Vorzugsstimmen erhalten hat. Daneben kommt Ludwig auch in seinem Wahlkreis Floridsdorf auf 2.056 Stimmen.

Hinter dem amtierenden Bürgermeister folgt mit Gernot Blümel der Spitzenkandidat der ÖVP. Er kommt auf 11.336 Stimmen und liegt damit deutlich vor Vizebürgermeisterin Birgit Hebein. Die grüne Spitzenkandidatin erhielt am drittmeisten Vorzugsstimmen, nämlich 7.076

Die weiteren Listenersten der Parteien folgen abgeschlagen dahinter. FPÖ-Spitzenkandidat Dominik Nepp erhielt 3.790 Vorzugsstimmen. Christoph Wiederkehr von den Neos kommt auf 3.110 und Heinz-Christian Strache vom Team HC Strache gaben 2.687 Wahlberechtigte ihre Vorzugsstimme.

Floridsdorfer Bezirksrätin überrascht

Überraschungen gab es teilweise auf hinteren Listenplätzen. Die türkisch-stämmige Büromitarbeiterin von Bürgermeister Ludwig und Bezirksrätin in Floridsdorf, Aslihan Bozatemur (Landeslisten-Platz 30), erreichte stolze 3.571 Stimmen und damit am drittmeisten aller Kandidaten auf der roten Landesliste.

Mireille Ngosso, bislang Vize-Bezirksvorsteherin der SPÖ im ersten Bezirk, schaffte 3.337 Vorzugsstimmen. Allerdings wurde die 40-Jährige von den SPÖ-Mitgliedern nicht mehr als Spitzenkandidatin in der Inneren Stadt nominiert. Auf die an ihrer Stelle gewählte Spitzenkandidatin Lucia Grabetz entfielen 32 Vorzugsstimmen auf der Landesliste und 107 im Bezirk.

Von Ludwigs rotem Regierungsteam darf sich Gesundheitsstadtrat Peter Hacker über die meisten Vorzugsstimmen freuen, nämlich 4.482. Bei den Freiheitlichen erreicht auf dem Stadtwahlvorschlag abgesehen von Nepp kein Kandidat mehr als 1.000. Bei den Grünen ist der Listenzweite Peter Kraus auch jener mit den zweitmeisten Vorzugsstimmen, nämlich 2.867. So ist es auch bei der Volkspartei, bei der 1.565 Stimmen auf die Listen-Zweite, Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner entfielen. Ex Ö3-Moderator und Bald-Gemeinderat Peter L. Eppinger erhielt immerhin die viertmeisten Vorzugsstimmen aller Türkisen, nämlich 1.428.

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