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Offener BriefMilizkommandanten fordern von Tanner gleiche Bezahlung

Verteidigungsministerin Tanner sei gefordert, die Behandlung der Milizsoldaten als "Soldaten zweiter Klasse" zu beenden, fordern zehn der 13 Kompaniechefs. Ex-FPÖ-Verteidigungsminister Kunasek fordert Anpassung der Anerkennungsprämie auf Höhe der Einsatzzulage

NIEDEROeSTERREICH: EINSATZVORBEREITUNGEN DER MILIZSOLDATEN DER JAeGERKOMPANIE TULLN: TANNER
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die unterschiedliche Besoldung der Milizsoldaten hat nun auch die Kommandanten der zum Einsatz berufenen Kompanien auf den Plan gerufen. Zehn der insgesamt 13 wandten sich in einem Offenen Brief an Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und forderten ein Ende der ungleichen Bezahlung, wie die "Krone" am Sonntag berichtete. Tanner hatte vergangene Woche eine Prämie angekündigt.

Und zwar sollen Milizsoldaten je nach Dauer des Einsatzes bis zu 1.000 Euro erhalten. Zudem werde derzeit an einer langfristigen gesetzlichen Lösung zur Ausbalancierung der unterschiedlichen Besoldungssysteme zwischen den Soldaten gearbeitet. Milizsoldaten hatten sich bereits zuvor in Briefen an die Ministerin über die unterschiedliche Bezahlung beschwert.

Die Kommandanten wandten sich nun ebenfalls in einem Offenen Brief an die Ministerin: "Wir Milizsoldatinnen und -soldaten wollen nicht, dass dieser Einsatz als ,Taglöhner-Einsatz' in die Geschichte eingeht, sondern als das, was er ist: ein Einsatz für Österreich und seine Bevölkerung." Die Milizsoldaten fühlten sich wegen der Entlohnung "stark benachteiligt und daher als Soldaten 2. Klasse", hieß es zudem in dem Schreiben.

Kritik kam am Sonntag auch vom ehemaligen Verteidigungsminister und steirischen FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek via Aussendung: "Es kann nicht sein, dass Einsatzpräsenzdienst-Soldaten trotz gleicher Aufgaben bis zu 4.000 Euro weniger verdienen als ihre Kameraden, die auf Basis einer freiwilligen Meldung im Einsatz stehen." Wer von Wertschätzung der Miliz spreche, müsse diese auch leben. Die Kosten für den Assistenzeinsatz würden ohnehin aus einem Sonderbudget der Bundesregierung bestritten.

KONSTITUIERENDE SITZUNG DES NEUEN STEIRISCHEN LANDTAGS MIT NEUER REGIERUNG: KUNASEK
Ex-Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ): "Prämie auf Höhe der Einsatzzulage anheben" Foto © APA/ERWIN SCHERIAU

Die Miliz-Anerkennungsprämie löse das Problem nicht. Stattdessen fordert Kunasek, die Anerkennungsprämie auf die Höhe der Einsatzzulage anzuheben. "Damit wäre die Benachteiligung beseitigt." Der Hilferuf der Milizkommandanten müsse ernst genommen werden, so Kunasek.

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unterhundert
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Fr. Tanner

treten Sie ab, merken Sie denn nicht, dass sie viel zu schwach für diesen Posten sind. Diese ganze Ankünder - Politik von Ihnen und Ihresgleichen nervt.

Peterkarl Moscher
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Wrackprämie

Das Bundesheer ist abgewirtschaftet , viele Häuptlinge
zuwenig Indianer zusätzlich eine Ministerin ohne Ahnung.
Herr Bundespräsident entweder Sanierung vom Kopf bis
Fuß oder abschaffen.

Pelikan22
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Warum soll sie nerven?

Sie ist um nichts besser oder schlechter als die Frau PRW. Wenn die Vorsitzende der SPÖ täglich Geld fordert, dann gibt es halt Nachfolger bei der Miliz, die auch Geld fordern. Ob berechtigt oder nicht. Bin einfach gespannt, woher die das Geld nehmen!

limbo17
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Erst muss

EADS die Thanner Kennenlernen!
Eins nach dem anderen!

georgXV
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???

ich würde eher sagen, Klaudia Tanner wird die EADS bzw. deren international tätigen Anwälte kennenlernen, sollte sie versuchen, sich mit denen anzulegen.
Stand heute, hat sie LEIDER wohl sehr wenig neue und vor allem handfeste und schriftlich dokumentierte Argumente gegen EADS in der Hand.
Mein Eindruck: bis jetzt (LEIDER) nur heiße Luft ...

Mezgolits
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"Soldaten zweiter Klasse"

Vielen Dank - ich meine: Die zweite Klasse:
Wird noch diesen Juni: Aufgelöst = dann wird
es nur mehr die erste Klasse geben = frei-
willige Soldaten und freiwillige Soldatinnen
mit GERECHTER - ungleicher Bezahlung.

Bond
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Juxtruppe

Die Überflüssigen wollen endlich an die Kohle. So eine peinliche Vorstellung. Die Miliz hat die Grenze gesichert. Ich lache mich schief.

Savoy22
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Was bist denn du für ein Vollpfosten??

Hast du überhaupt eine Ahnung worum es hier geht oder magst du dich hier einfach nur lustig machen?? Weil wenn ja dann solltest du deinen Nickname auf "Blond" umändern denn das wäre schon eher deine Liga!!!

gerkon63
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Haben sie überhaupt eine Ahnung,

was sie schreiben Mr. Bond?
24/7 steht die Miliz an den österreichischen Außengrenzen und sichert diese gegen illegale Grenzgänger und Einwanderer, arbeitet dabei eng mit der Polizei zusammen und versucht so, unser schönes Land zu schützen. Und dann müssen diese jungen Männer so besch...ene Kommentare wie ihren lesen. Pfui Teufel sie Ignorant👎

aknoller
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Achso

1. haben die sogenannten „überflüssigen“ sehr wohl die Grenzen gesichert bzw. machen es noch immer. Egal ob Wochenende, Feiertage und bei Tag oder bei Nacht.

2. haben sie nicht selbst entschieden dass sie das machen. Sie wurden zu 95% aus ihrem Privatleben gerissen und mussten einrücken und haben den Befehl erhalten die Grenzen zu sichern.

Wenn man keinen Plan hat, sollte man mit solchen Kommentaren oder Aussagen eher nicht so um sich werfen.

wollanig
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Hat sie

nicht? Erklärung bitte!

Savoy22
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SiPolAssE Lit. b und c

Die Milizsoldaten wurden von der Polizei als Unterstützung angefordert um hier die Grenzen gemeinsam mit ihnen zu kontrollieren und überwachen. Vor allem die grünen Grenzen um hier illegale Grenzübertritte zu verhindern. Aber auch direkt an den Grenzübergängen um hier gemeinsam mit der Polizei dies Gesundheitskontrollen durchführen zu können, weil der Aufwand durch die Polizei einfach nicht mehr abgearbeitet werden konnte. Es ging ja nicht darum, mit Waffengewalt die Grenzen nach Osten zu verteidigen, wie manche hier denn hier so glauben.... sondern das Bundesheer wurde angefordert um hier zu unterstützen. Und um illegale Grenzübertritte und dadurch entsprechende Gesundheitsgefährdungen zu verhindern... so war das jetzt genug Erklärung?

Bond
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Ja dann..

Jetzt ist mir alles klar. Es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Und ich dachte, das Bundesheer will sich nur wichtig machen. Wenn schon eine Krise ausgerufen ist , dann darf doch das Bundesheer keinesfalls abseits stehen. Da könnte ja irgendwer auf die Idee kommen, dass die Miliz überflüssig ist. Das wäre ja wie ein Gulasch ohne Saft. Und wie könnte man nach der Krise mehr Geld für das Heer fordern, wenn man das Heer ja nicht einmal in einer Krise braucht. Und dies ausgerechnet in einer Zeit wo es heißt: koste es was es wolle.
Spaß beiseite: Wie viele illegale Flüchtlinge haben die 2600 Milizsoldaten in den drei Monaten eigentlich abgewehrt? Siebzehn? Neunzehn? Vielleicht haben Sie sogar Klopapierrollen beim Spar sortiert, oder Pakete im Postverteilerzentrum?

georgXV
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???

das Sortieren von Klopapierrollen "beim Spar" und anderen, sowie von Paketen "im Postverteilerzentrum" gehört sicherlich NICHT zur Aufgabe des Bundesheeres / der Miliz und ist schärfstens zu verurteilen und von den Firmen nach marktüblichen Preisen zu bezahlen !

harri156
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Schlafende Hunde

soll man halt nicht aufwecken....