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PflegekräfteWeiterhin kein genaues Datum für 1. Sonderzug aus Rumänien

Der von Europaministerin Karoline Edtstadler angekündigte Sonderzug lässt weiter auf sich warten, laut Edtstadler werde verhandelt, "bis spätestens 9. Mai" könnte es soweit sein.

Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP)
Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Weiter kein konkretes Datum für einen ersten Sonderzug mit rumänischen Pflegekräften Richtung Österreich. Ein solcher könnte möglicherweise am 9. Mai rollen, teilte das rumänische Transportministerium am Freitagabend in einer Presseaussendung mit.

In Wien konnte dies das Büro von Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am Samstagvormittag nicht bestätigen. "Es wird verhandelt", erklärte Edtstadlers Sprecher lediglich auf APA-Anfrage.

"Bis spätestens 9. Mai"

Die Personentransportsparte der Rumänischen Eisenbahn (CFR Calatori) stehe in Verbindung mit der ÖBB, damit "ein Korridorzug für Saisonarbeiter, einschließlich aus dem Bereich der Sozialpflege, auf der Strecke Rumänien - Österreich eingerichtet wird", hieß es in der Aussendung des rumänischen Transportministeriums. Die österreichische Seite habe über ihre Botschaft in Bukarest beantragt, dass dieser Sonder-Personentransport möglichst "bis spätestens zum 9. Mai" erfolgen sollte; der hierfür von der ÖBB zur Verfügung gestellte Sonderzug werde auf seiner ersten Fahrt "rund 360 Personen" transportieren. Man sei dabei, Rechtsrahmen sowie operative Planung festzulegen und diese als Nächstes den Ministerien für Inneres, Äußeres und Arbeit zur Billigung vorzulegen, so das rumänische Transportministerium.

Edtstadlers Sprecher konnte bezüglich eines konkreten Datums für den geplanten Transport nichts sagen. Er verwies auf die laufenden Verhandlungen über das Prozedere. "Das Operative (auf österreichischer Seite, Anm.) ist Angelegenheit der ÖBB beziehungsweise der Wirtschaftskammer", betonte er einmal mehr.

Verwirrung

Die liberale Minderheitsregierung in Bukarest hatte nach dem am Montag erfolgten Telefonat zwischen Transportminister Lucian Bode und Edtstadler zum Thema der geplanten Sonderzüge mit Pflegekräften aus Rumänien via Ungarn einen eigenen Ausschuss mit der schnellstmöglichen Erarbeitung der rechtlichen sowie operativen Rahmenbedingungen für den Bahntransport Tausender Pfleger/innen im Einklang mit den im Land wegen der Coronakrise geltenden Notstandsbeschränkungen (Ausgangssperre) beauftragt.

Davor hatte es Verwirrung und Unklarheit darüber gegeben: Bisher ist eine Einreise von Rumänien aus nach Österreich aufgrund der strengen Corona-Grenzregelungen in Ungarn nur per Flugzeug möglich. Außerdem gelten für Arbeitskräfte aus dem medizinischen sowie sozialen Bereich Ausreisebeschränkungen aus Rumänien. Ausnahmeregelungen sind daher nötig.

"Keinerlei Vereinbarung"

Nachdem Edtstadler am 23. April eine gemeinsam mit Ungarn und Rumänien ausgehandelte Lösung verkündet hatte, ab Mai könnten rumänische 24-Stunden-Personenbetreuer per Korridorzug durch Ungarn zu ihren pflegebedürftigen Klienten nach Österreich reisen bzw. nach absolviertem Turnus zurück in ihre Heimat, dementierte das Bode zwei Tage darauf. Bisher gebe es "keinerlei Vereinbarung auf Regierungsebene" zwischen Österreich und seinem Land bezüglich "eines Sonderzugs, der am 2. Mai von Timisoara/Temeswar losfahren soll, um rumänische Pflegekräfte nach Österreich zu bringen", stellte Bode zu diesem Zeitpunkt fest. Sein Ressort habe "noch keine Anfrage" aus Österreich erhalten, ebenso wenig "unser Auswärtiges Amt, Innenministerium oder unsere Botschaft". Auch die Rumänische Eisenbahn dementierte Verhandlungen mit der österreichischen Seite.

Edtstadler zeigte sich verwundert und verwies auf eine Zusage des rumänischen Innenministeriums, dass Pfleger/innen nach Österreich ausreisen dürfen. Wegen der Verwirrung setzte es in Österreich vonseiten der Opposition Häme für die Ministerin und Kritik an ihr. Am Montag folgte dann das Telefonat zwischen Edtstadler und Bode. Man habe vereinbart, "so schnell wie möglich die operativen und rechtlichen Rahmenbedingungen" für den Korridorzug festzulegen, hieß es danach aus dem Büro Edtstadler gegenüber der APA: "Beide Länder arbeiten unter Hochdruck an der Umsetzung dieses Projekts." Die Regierung in Bukarest beauftragte den Ausschuss mit der schnellstmöglichen Erarbeitung der rechtlichen und operativen Bedingungen für den Bahntransport.

ÖBB: Seit Wochen in Kontakt

Die ÖBB hielten anlässlich des Telefonats fest, dass man "seit mehreren Wochen" in Kontakt mit den ungarischen und rumänischen Partnern sei. Den ÖBB würden "konkrete Angebote von der ungarischen und rumänischen Bahn" für derartige Sonderzüge vorliegen. Aus rein betrieblicher Sicht gebe es keine Einschränkungen für einen Transport ab 2. Mai, so die ÖBB. Es liege aber an den politischen Rahmenbedingungen, ob ein Transport bzw. vielmehr die Ausreise des Pflegepersonals möglich sei.

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Danke für Ihr Verständnis.

Marlin
0
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Man wird nur belogen.

Es fährt ein Zug nach nirgendwo für Fr. Edstadler!

Lodengrün
5
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Die Frau

wie Frau Köstinger emporgehievt durch hlg. Sebastians Gnaden sind totale Leermeldungen. Stark sind sie bei der Maske und im vertreten der Kurz‘schen Parteifloskeln. Kennen wir aber schon, wurden schon in der FPÖ Ära ausgegeben.

voit60
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Kompetente OVP Frauen

gibt's die überhaupt nicht mehr? Dieser weibliche Kurzanbetungsverein ist nicht mehr auszuhalten.

Kugo
1
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Wenn Inkompetenz....

...einen Namen hat dann!

satiricus
2
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"PolitikerIn" ist so ziemlich der einzige Beruf, für den man keinerlei Ausbildung braucht.

Einige MinisterInnen und NR-Abgeordnete haben großes Glück, dass die Schenkungssteuer bereits vor vielen Jahren abgeschafft wurde. Sonst müssten sie neben der Lohnsteuer wohl auch noch eine saftige Schenkungssteuer für ihre überhöhten Bezüge entrichten.

tannenbaum
6
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Wenn’s

ums Eingemachte geht, scheitern diese schwarz - türkisen Helden schmählich! Außer PR haben sie nämlich nichts drauf!

metropole
5
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ungeignet

Eine total ungeeignete Ministerin die anscheinend nur als KURZ Anhängsel zu ihren hochdotierten Jobs gekommen ist.Sofortiger Rücktritt !

Balrog206
25
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Naja

Ihr könnt euch doch einmal bewerben oder ?

Lodengrün
2
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Kann man nicht

man muß sich da über Jahre in anderen Disziplinen bewähren. Haben wir beide versäumt Balrog.

satiricus
3
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Und das politische & ministerielle Multitalent aus....

... dem Lavanttal kann sie gleich mitnehmen.

satiricus
4
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Der/Die arme "Miraculix11" muss heute Dienst schieben im Edtstadler-Büro :-)

Kaum ist ein Posting gegen sein/ihr Schatzi publiziert, da gibt's auch schon ein rotes Stricherl für 'nicht lesenswert'......

satiricus
5
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Sollte es auch "bis spätestens 9. Mai" nichts werden mit dem Sonderzug, dann...

... bin ich schon auf Edtstadlers Schuldzuweisungen neugierig.
Auf jeden Fall "...die anderen", das kann ich jetzt schon sagen :-)

Lodengrün
5
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Ich sehe die Lösung für Frau Edtstadler

Sie kauft sich bei Ebay eine Märklin Anlage. Da kann sie dann jederzeit einen Zug fahren lassen.

SoundofThunder
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😉

Und nicht vergessen zu sagen wohin der Sonderzug fahren soll. Sonst fährt der gach nach Pankow.

ernesto0815
4
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Fachkräftemangel

In Österreich
Intelligente Politiker sind bei uns leider kaum zu bekommen

isogs
4
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Die hat Glück

Unter Trump wäre sie schon gefeuert! (ohne Trump zu loben!)
Soll wenigstens ihr Gehalt spenden.

andy379
5
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Sie muss ihren Sessel räumen und zurücktreten.

Bisher hat sie gut gelebt von ihren Ankündigungen.
Sobald aber Taten folgen müssen versagt die auf der ganzen Linie.

UHBP
7
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Edtstadler hat alles richtig gemacht.

Schuld sind wie immer die anderen. Sie konnte ja nicht wissen, dass ihren Ankündigung auch Taten folgen sollten.

satiricus
5
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Und nachdem diese angekündigten (Wohl)Taten ausgeblieben sind, lässt...

... sich dieser weibliche Kühlschrank auch nicht mehr vor TV-Kameras blicken.
Für nichtssagende Mitteilungen und uninteressante News hat sie ja ihre 'Sprecher'......

Balrog206
5
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Und

Im Kpö Büro vielleicht ?

BernddasBrot
7
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Die Europaministterin

zeigt sich verwundert ?? ..vermutlich über ihre eigene Unkenntnis , in Rumänien gibt es im Moment den Notstand. Dieser verbietet die Ausreise von Ärzten und diplomierten , medizinischen Personal....chapeau Madam. ...

Miraculix11
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Seltsames Posting

Die rumänischen Pflegekräfte sind aber weder Ärzte noch medizinisches Personal :-)

BernddasBrot
2
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diplomierte Pflegekräfte

sehr wohl ...d.h. fürAusbildung zum Krankenpfleger benötigt man ebd. 3 Jahre....in anderen osteuropäischen Ländern sogar 4 Jahre

Miraculix11
4
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Es handelt sicher aber um rumänische 24-Stunden-Personenbetreuer

Ohne Diplom

trucker8143
5
44
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Überfordert

und überbezahlt das sind unsere Politiker.

Lodengrün
7
46
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Typisch

Geht es einmal darum wirklich ein Ergebnis ihrer Arbeit zu sehen kommen nur Falschmeldungen ans Tageslicht. Ganz stark ist sie aber in der Wiedergabe der Parteiparolen.