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GrenzkontrollenIllegale Migration: 120 Schlepper, 1000 Aufgriffe, 300 Millionen Kosten

Innenminister Wolfgang Peschorn legt aufgrund einer SPÖ-Anfrage weitere Zahlen zur Flüchtlingswelle auf den Tisch: Die Kosten liegen von 2015 bis heute bei 300 Millionen Euro.

Peschorn: SPÖ-Anfrage
Peschorn: SPÖ-Anfrage © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Seit der Flüchtlingswelle 2015 wird an Österreichs Grenzen wieder kontrolliert - wie Innenminister Wolfgang Peschorn auf eine SPÖ-Anfrage kundtat, belaufen sich die Kosten für das Innenministerium bis zum kommenden Frühling schon auf mehr als 130 Millionen, dazu kommen rund 170 Mio. Euro beim Bundesheer. Die Zahl der Aufgegriffenen lag im vergangenen Jahr bei mehr als 1000.

Exakt wurden von 16. September 2015 bis Jahresende knapp 130 Mio. Euro in den Grenzeinsatz gesteckt, bis Mai 2020 sollen noch einmal gut sieben Mio. Euro dazukommen. Mehr als 115 Millionen davon entfielen auf Überstunden. Der Rest betrifft den Sachaufwand, der wiederum im Wesentlichen Reisegebühren umfasst. Die normalen Gehaltskosten sind in die Aufstellung nicht inkludiert.

Aktueller sind die Zahlen in der Anfragebeantwortung die Aufgriffe betreffend. Von September des Vorjahres bis zum heurigen November wurden gut 1000 Flüchtlinge aufgegriffen. Dazu kamen rund 120 Schlepper. Die mit Abstand meisten Aufgriffe von Flüchtlingen waren im Burgenland, bei den Schleppern waren die Einsätze in Kärnten am Erfolgreichsten.

 

Kommentare (6)

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pietrok5
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Tausend Aufgriffe in einem Jahr -

natürlich kann man jetzt ausrechnen was ein einzelner aufgegriffener Illegaler dem Steuerzahler kostet. Man könnte aber auch fragen: Wo sind denn die angeblich Hunderttausenden die schon vor der Grenze lauern ? Entweder gibt es sie gar nicht, oder sie werden trotz der hohen Kosten nicht erwischt. In jedem Fall stehen die Kosten in keiner Relation zum Nutzen. Die Flüchtlinge sind lediglich ein Thema für unsere populistischen Parteien, um von anderen Dingen und vor allem vom eigenen Versagen abzulenken. Eine Taktik, die Populisten in vielen Ländern der Welt anwenden.

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X22
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So über den Daumen darüber gerechnet

kostet das ergreifen eines illegalen Grenzübertreters und Schlepper pro Kopf ca. 67.000 € pro Jahr, dies noch ohne die normalen Personalkosten hinzu zunehmen.
Oder in einer anderen Sichtweise, man könnte mit diesem Geld (auf ein Jahr runtergerechnet) auch ca. 6600 mal die Mindestsicherung für ein Jahr auszahlen

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Balrog206
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Xx

Du könntest auch Gerichte Polizei Gefängnisse usw usw Auflösen, da sie viel mehr kosten als es bringt und mit diesen € könntest noch mehr Mindestsicherungen bezahlen !

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X22
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Und man könnte auch viele andere Sichtweisen anführen

es geht mir ja nur darum aufzuzeigen, in welchem Verhältnis Aufwand und tatsächlichen Nutzen, zB. ca. 2200 Vollzeitpflegeposten

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Gebeoborg
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Xx

Am Besten den arbeitsunwilligen alles geben und den normalen Vollzeitarbeitern noch mehr nehmen, welche sich mit einem Vollzeitjob nicht einmal mehr das normale Leben leisten können.

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X22
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Wenn sie das wollen, solls so sein, nur hat das nichts mit dem zu tun was ich damit meine

Um auf ihr zweites, Anliegen zu kommen, mit "Vollzeitjob nicht einmal mehr das normale Leben leisten können", könnte man es auch anwenden, wieviele man dadurch helfen könnte, jedoch löst man damit nicht das Problem.
Was mich stört an ihrem Kommentar, dass sie den Mindestsicherungsempfängern, arbeitsunwillig zu sein, unterstellen, wenn selbst Behörden die Zahlen des Missbrauchs im Promilbereich angeben und dies bei dem der Anteil der MS, der unter einem Prozent aller Sozialausgaben liegt.
Und wenn man die Personenbezogen Daten ansieht, muss sich nicht einmal ein Viertel der Bezieher sich beim AMS als arbeitssuchend melden, weil sie entweder Kinder, Pensionisten, arbeitsunfähig oder mit Kinderbetreuung beschäftigt sind. Und natürlch die Personengruppe die sie schon angesprochen haben, ca. 8% die einen Job haben aber mit der Bezahlung nicht leben können.

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