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Nach FehlerNationalrat: Sobotka will digital abstimmen lassen

Er halte eine solche Anlage für "wichtig", das "Prozedere" sei im neu renovierten Parlamentsgebäude vorgesehen, so Sobotka.

KONSTITUIERENDE SITZUNG DES NATIONALRATES: UeBERSICHT
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat sich für eine elektronische Abstimmungsanlage im österreichischen Parlament ausgesprochen. "Ich werde diesen Antrag stellen", sagte er am Freitag in der "ZIB2". Er halte eine solche Anlage für "wichtig", das "Prozedere" sei im neu renovierten Parlamentsgebäude vorgesehen, so Sobotka.

Er habe für die entsprechenden Vorrichtungen im künftig neuen Parlamentsgebäude gesorgt, teilte Sobotka in der ORF-Nachrichtensendung mit. Entscheiden müssten es aber die politischen Parteien in der Präsidiale. In anderen Staaten sind elektronische Abstimmungsanlagen längst üblich.

Hintergrund ist Abstimmungsfehler

Hintergrund der Debatte ist ein Abstimmungsfehler, der im September passiert und bisher niemandem aufgefallen ist. Ein Entschließungsantrag wurde damals als abgelehnt gewertet, obwohl eine Mehrheit der Abgeordneten dafür gestimmt hatte, deckte das Magazin "Addendum" nun auf. Der Antrag stammte von der Liste Jetzt. Es ging um die Aufforderung an den Innenminister, die Vereine der Identitären aufzulösen. Sobotka verglich den Fehler der Dritten Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller (FPÖ) mit einer Entscheidung im Fußball, wo Entscheidungen eines Schiedsrichters auch Tatsachenentscheidungen sind.

Kommentare (1)

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feringo
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über Digital

Wer das Wort "digital" als Schlagzeilenfänger zu diesem Thema einsetzt verwendet es eventuell bewusst oder hat keine Ahnung von den Unterschieden zwischen Abstimmungsfeststellung und Elektronik und Digitaltechnik.
Leider erscheinen häufig solche Aussagen in Berichten über Digitaltechnik und das zeigt großes Unverständnis zu diesem Thema.
Interne Weiterbildung wäre gefragt.

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