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UmfrageBierlein in der Kanzlerfrage hinter Kurz, aber vor Rendi-Wagner

Laut einer Umfrage des Market-Instituts für den "Standard" würden 17 Prozent der österreichischen Wahlberechtigten Brigitte Bierlein zur Kanzlerin wählen, Rendi-Wagner hingegen nur 12 Prozent.

STATEMENT BUNDESKANZLERIN BRIGITTE BIERLEIN
Kanzlerin Bierlein © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Eine Umfrage des Linzer Market-Instituts im Auftrag der Tageszeitung "Der Standard" attestiert Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein gute Werte. 56 Prozent der österreichischen Wahlberechtigten bescheinigen Bierlein Parteiunabhängigkeit. 17 Prozent würden sie sogar zur Kanzlerin wählen, womit sie vor SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ist, die nur von 12 Prozent zur Kanzlerin gewählt werden würde.

Sebastian Kurz ist in der Kanzlerfrage mit 39 Prozent unangefochten. Vor drei Wochen wollten ihn 38 Prozent im Amt behalten. Kurz punktet auf dem Land übrigens mehr als in den Städten.

Rendi-Wagner vierliert in der Kanzlerfrage deutlich

"Auffallend ist, dass Rendi-Wagner nur von etwa der Hälfte der SPÖ-Wählerschaft spontan als Wunschkanzlerin genannt wird, ein Fünftel der Wählerinnen und Wähler der Sozialdemokratie nennt spontan eine Präferenz für Bierlein", zitiert der "Standard" Market-Chef David Pfarrhofer.

Zur Umfrage

Das Market-Institut führte im Auftrag des "Standard" Telefon- und Onlineinterviews durch: 809 Befragte, repräsentativ für die wahlberechtigte österreichische Bevölkerung.

Rendi-Wagner sei in den Vergleichsumfragen stets bei 22 bis 23 Prozent gelegen – in nur drei Wochen hat sie in der (fiktiven) Kanzlerfrage auf zwölf Prozent abgebaut.

Hohe Akzeptanz der Expertenregierung

57 Prozent der Befragten sagen, dass die neue Regierung gut für Österreich sei, ein Fünftel gibt keine Einschätzung ab, 23 Prozent halten die Regierung für nicht so gut.

Hohe Zustimmung äußern laut Umfrage die Anhänger von SPÖ, Grünen und Neos, das sind auch jene Gruppen, die der Übergangskanzlerin hohes Vertrauen entgegenbringen. Auch ÖVP-Wähler sind aber mit relativer Mehrheit der Meinung, dass die Regierung alles in allem gut für Österreich wäre.

24 Prozent der Befragten halten das Team von Bierlein für eindeutig kompetent, 49 Prozent meinen, dass das "eher schon" der Fall sei, "eher nicht" sagen zehn Prozent und "sicher nicht" vier Prozent. Die Ablehnung kommt vor allem von blauem Wählern.

ÖVP gewinnt in der Sonntagsfrage klar

In der Sonntagsfrage käme die ÖVP derzeit auf 38 Prozent, ein Zuwachs von fünf Prozent vor Bekanntwerden des Ibiza-Videos.

Die SPÖ kommt in der Market-Umfrage nur noch auf 22 Prozent, minus fünf Prozentpunkte in drei Wochen. So viel verlor auch die FPÖ, die derzeit bei 19 Prozent stehe. Die Grünen würden mit den zehn Prozent, die sie laut Umfrage erreichen, den Wiedereinzug in den Nationalrat locker schaffen. Die Neos stehen bei neun Prozent. Die Liste Jetzt bildet mit einem Prozent das Schlusslicht.

 

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mcpmumi
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Nicht einmal für 1/4 aller Österreicher

ist die SPÖ wählbar --> EU Wahl, also schnell noch im Parlament sich wichtig machen bevor die 20% Latte unterboten wird

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mangogue
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Interessant ...

an der Umfrage ist, dass die unbekannte Frau Bierlein nach ein paar Tagen im Amt schon wesentlich mehr Zuspruch hat, als die SPÖ-Chefin. Also ich würd bei den Zahlen auf der Stelle meinen Hut (oder halt das Kopftuch) nehmen und einem Kompetenten Platz machen ....

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Gedankenspiele
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Die aktuelle Gefahr nach den Wahlen sehe ich...

...ganz klar vor Türkis-Neos. Das ist definitiv die Lieblingsvariante von Sebastian Kurz. Sollte sich das von den Mandaten her ausgehen, kommt diese Koalition mit Sicherheit. Die machen dann einen Koalitionsvertrag per Handschlag aus, weil sie in Wahrheit doch eine Partei sind und ziemlich gleich ticken.

Für die Arbeitnehmer und Armen unserer Gesellschaft würde das nichts Gutes bedeuten. Von Universitätshürden bis hin zu vielleicht 15-Stunden-Arbeitstagen usw....
(auch die Neos waren für den 12-Stundentag und die 60-Stunden-Arbeitswoche, haben nur leider genauso wie ÖVP und FPÖ auf Strafen für Firmen "vergessen", die das neue Gesetz "ausnutzen")

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schteirischprovessa
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Deine Vorurteile sind wohl jene eines Funktionärs

oder sonstigen Profiteurs der linken Netzwerke. Keine der beiden genannten Parteien wird eine Politik machen,.mit der sie bei der Folgewahl zusammen abstürzen. Nimm einfach zur Kenntnis, dass eine ausgewogene Politik für alle Österreicher sein soll und wird. Im Vergleich zur schwarz-roten Stillstandskoalition unter Kern wäre auch diese Koalition eher eine Chance denn eine Gefahr. Ausserdem müsste deine SPÖ noch viel Mist bauen, dass sich die ausgeht.

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X22
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Vorurteile

Die türkise und pinke Linie unterscheiden sich nur in Nuancen, das ist eine Feststellung und sind keine Vorurteile. Beide Parteien haben eine soziale Ader die sich eher einseitig auf die Leistung der Menschen und nicht den Bedürfnissen zielt, eine ausgewogene Betrachtung wäre der Mittelweg, nur kann man sich die schwer vorstellen bei einer Koalition der beiden Parteien.

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isogs
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Sagt alles

Rendi schau dir das an und sag dann"i geh". Es bleibt dir viel erspart denn nach der Wahl musst du gehen.....aber nicht mehr freiwillig!

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Irgendeiner
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Naja, nur wenn sie

Parteiführung und Kanzleramt trennt.

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Apulio
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Abgerechnet wird immer am Ende des Tages,

und bis dahin sind noch über drei Monate.

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tomtitan
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"Bierlein in der Kanzlerfrage hinter Kurz, aber vor Rendi-Wagner" - ist aber

keine Kunst, würde Kogler auch noch vor Rendi sehen. 😜😜😜

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Irgendeiner
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Naja,im Grunde ist das ein Vollblödsinn,aber interessant

wieviele Unintelligente wir haben die einen Märchenerzähler und die Daten dazu liegen zu Hauf vor,noch immer haben wollen.Und daß Frau Bierlein ebenfalls vom Kanzlerbonus profitiert ,in sich eine Sache die kollektiven Intelligenzmangel nachweist,weil in Hirnen da die Verknüpfung zu bestehen scheint,daß wer ein Amt hat besser würde ,was sowohl falsch wie erzdumm ist,daß die Dame davon auch profitiert ist nicht überraschend,aber völlig uninteressant,sie leitet eine Übergangsregierung und wird wohl nicht nochmal antreten.Und irgendwie habe ich den Eindruck, daßma statt über die gesammelten Unwahrheiten des Sebastian Kurz zu reden über das reden was man von Rendi nicht erwartet,das eine ist belegbar,das andere ein pejoratives Hokuspokus,und weil es in der Lachsfarbenen kommt,redma doch von handfestem,so von den Verbindungen vieler Spitzenjournalisten dort mit der Agenda Austria,auf Twitter etwa,ich bring auch gerne bei was liberal sei,man lacht,wenn wer will, das hier wäre neutraler Boden und dann redma auch davon was die Annoncen der IV mit publizistischem Eintreten für Ceta zu tun haben und Frau Salomon vom Kurier darf natürlich auch,man lacht.

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