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Dinkhauser setzte sich als Mindestziel zehn Prozent

Dinkhauser will eine Zusammenarbeit mit Kabinett der besten Köpfe. Van Staa und Steixner schließt er aus.

 
Der häufig als ÖVP-Rebell titulierte ehemalige AK-Präsident Fritz Dinkhauser hat sich vier Tage vor der Tiroler Landtagswahl als Mindestziel für seine Liste "Fritz" zehn Prozent gesetzt. Alles was darüber liege, sei ein "gewaltiger Erfolg" für das erste Antreten bei Wahlen, sagte er auf einer Pressekonferenz. Zu konkreten Koalitionsaussagen ließ er sich nicht bewegen. "Ich bin für ein Kabinett der besten Köpfe", meinte er.

Einladung. In der ÖVP-Basis gebe es viele gute Leute und interessante Persönlichkeiten, die man einladen könne. Die Leute seien nicht mehr in politische Kasten einzuteilen. Er wolle eine "offene Politik".

Ausgeschlossen. Eine Zusammenarbeit mit der ÖVP unter der Führung des amtierenden Landeshauptmann Herwig van Staa sei allerdings ausgeschlossen. Auch der ÖVP-Landesrat und Bauernbundchef Anton Steixner ist für Dinkhauser ein rotes Tuch. Van Staa habe abgewirtschaftet und sei außerdem der Steigbügelhalter Steixners.

"Nicht ausreichend." Die ÖVP habe in der Vergangenheit zwar nicht alles falsch gemacht, es sei nur nicht ausreichend gewesen. Die Partei habe ihr Gesicht verloren. "Ich wünsche mir eine ÖVP mit einem anderen, sozialen Gesicht", erklärte er.
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