Als US-Vizepräsident JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz in einer Rede Richtung Europa mahnte, dass beim Kampf gegen Desinformation nicht die Meinungsfreiheit leiden dürfe, empfanden das viele als Affront. Vance tönte damals auch: Man möge mit Meinungen nicht einverstanden sein, man werde aber dafür kämpfen, das Recht zu verteidigen, diese öffentlich vertreten zu können. Mehr als ein halbes Jahr später wirken diese Worte im Angesicht der jüngsten Ereignisse wie eine umgekehrte Prophezeiung.
Meinungsfreiheit in den USA
Warum die Absetzung von Kimmel mehr als „Cancel Culture“ ist
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