An den AHS hat es bei der Zentralmatura laut ersten repräsentativen Angaben des Bildungsministeriums heuer ähnliche Ergebnisse wie im Vorjahr gegeben. In Mathe haben demnach rund neun Prozent der Kandidaten einen Fünfer auf die Klausur geschrieben, 2022 waren es knapp zwölf Prozent. Umgekehrt haben heuer in Englisch rund acht Prozent einen Fünfer bei der Klausurarbeit, im Vorjahr waren es etwa sechs Prozent. In Deutsch betrug die Fünferquote in beiden Jahren sieben Prozent.

Berechnet man die Jahresnoten sowie die Kompensationsprüfungen ein, sinkt die Zahl der Fünfer wie bereits im Vorjahr noch einmal deutlich ab. In der Mathematik beträgt sie demnach 1,4 Prozent (2022: 1,9 Prozent), in Deutsch und Englisch jeweils 0,9 Prozent (2022: Deutsch 0,7 Prozent bzw. Englisch 0,6 Prozent).

Jahresnote wurde einberechnet

Die derzeitigen Daten beruhen auf den Rückmeldungen von jeweils mehr als 80 Prozent aller Kandidatenergebnisse an den AHS. Für die berufsbildenden höheren Schulen (BHS) liegen laut Ministerium derzeit noch nicht ausreichend Resultate vor.

Wie schon in den Vorjahren wurde die Jahresnote in die Maturanote einberechnet. Wer also mindestens einen Dreier im Abschlusszeugnis und bei der schriftlichen Prüfung mindestens 30 Prozent der Punkte erreicht hatte, bekam trotz der negativen Klausurnote einen Vierer (oder sogar Dreier) ins Maturazeugnis. Wenn auch das noch nicht reichte, konnte die negative Note bei den sogenannten Kompensationsprüfungen Ende Mai/Anfang Juni ausgebessert werden.