Die Stadt Wien hat am Freitag kurzfristige Probleme bei der Erreichbarkeit von Diensthandys vermeldet. Diese war am Vormittag teilweise nicht möglich, ist aber in der Zwischenzeit wieder vollständig gegeben. Auch ein Problem mit der Stadt-Wien-Homepage www.wien.gv.at wurde gegenüber der APA bestätigt. Eine mögliche
DDos-Attacke als Auslöser bestätigte sich nach einer Überprüfung
jedoch nicht.

Laut einem Online-Bericht von "heute.at" waren die Mobiltelefone gegen 9 Uhr rund drei Stunden von einer Störung betroffen. Was den ebenfalls vermeldeten "down" der Internetseiten der Stadt Wien betrifft, so hieß es weiter, dass am späteren Vormittag von den Überwachungssystemen der Stadt Auffälligkeiten bei den Zugriffen auf wien.at festgestellt worden sind.

Bei der Internetpräsenz wurde das System stabilisiert, die Bestätigung einer DDoS-Attacke gibt es jedoch nicht. Eine solche wird aktuell geprüft, ein Endbericht folge in den nächsten Stunden. Was die Ausfälle beim Handyempfang betrifft, so wurde vonseiten der zuständigen MA01 als Aufsichtsbehörde eine schriftliche Stellungnahme beim Netzbetreiber Magenta eingefordert. Auf dem Internetportal netzausfall.at wurden am Vormittag bis 12 Uhr österreichweit 175 Störungen bei Magenta gemeldet, 3170 waren es hingegen am Donnerstag.