Die von Green­peace in Auf­trag ge­ge­be­ne Über­prü­fung von Fleisch­wa­ren auf an­ti­bio­tika­re­sis­ten­te Keim­be­las­tung sorgt auch am Tag nach der Ver­öf­fent­li­chung für Auf­re­gung. Die Kri­tik fällt um­fas­send aus. Karl Bauer vom Ver­ein Stei­ri­scher Tier­ge­sund­heits­dienst etwa sieht gro­ßen Er­klä­rungs­be­darf. Es sei nicht ver­wun­der­lich, dass Green­peace das re­gel­mä­ßig vor der Grill­sai­son be­müht. "Fakt ist aber, dass der prä­ven­ti­ve Ein­satz von Füt­te­rungs­an­ti­bio­ti­ka seit dem Jahr 2006 ver­bo­ten ist", be­tont er. Ana­log dazu sei die An­wen­dung suk­zes­si­ve zu­rück­ge­gan­gen. "Im vo­ri­gen Jahr ist es in Ös­ter­reich ge­lun­gen, den Ein­satz men­gen­mä­ßig auf 44 Ton­nen zu re­du­zie­ren." Vor allem bei den Schwei­nen gebe es eine deut­li­che Re­duk­ti­on. Auf diese ent­fällt der men­gen­mä­ßig größ­te An­teil von An­ti­bio­ti­ka in der Nutz­tier­hal­tung.