Gerald RockenschaubSteirer zum neuen WHO-Krisenmanager Europas ernannt

Gerald Rockenschaub ist zum Direktor für gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ernannt worden.

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Gerald Rockenschaub ist neuer WHO-Krisenmanager Europas © Franz Pototschnig
 

Der gebürtige Steirer Gerald Rockenschaub wird damit "zum obersten Krisenmanager für gesundheitliche Notlagen in Europa" und als solcher Regionaldirektor Hans Kluge beim Kampf gegen Covid-19-Pandemie unterstützen, hieß es in einer Aussendung des Gesundheitsministeriums.

Rockenschaub, der während des Studiums als Lokalreporter für die "Kleine Zeitung" gearbeitet hat, studierte Medizin an der Universität Graz, während seiner klinischen Laufbahn absolvierte er eine Ausbildung zum Allgemeinmediziner und eine Spezialisierung in Allgemeinchirurgie, gefolgt von mehreren Jahren klinischer Arbeit in der Chirurgie und Notfallmedizin. Darüber hinaus hat er einen Master-Abschluss in Public Health (MPH) von der Boston University, mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement.

In der Vergangenheit unterstützte Rockenschaub medizinische Hilfsaktionen für das Rote Kreuz und Save the Children in Äthiopien. 2004 kam er als Regionalberater und Programm-Manager zur Weltgesundheitsorganisation.

Zur Person

Gerald Rockenschaub, geboren am 9. Oktober 1958 in Bruck, Matura 1977 am BG/BRG Bruck.
Medizinstudium in Graz sowie „Public Health“-Studium in Boston/USA.
15 Jahre lang Chirurg am LKH Bruck, davon zehn Jahre Oberarzt.
Hilfsprojekte in Äthiopien und Eritrea (198/87) und im Kosovo (1999).
WHO-Tätigkeit ab 2004. Zuerst zehn Jahre in Kopenhagen, dann sechs Jahre in Palästina, seit heuer in Albanien.
Familienstand: verheiratet, 1 erwachsene Tochter.

Mückstein sprach mit Rockenschaub und Kluge am Montag in einer Videokonferenz. Dabei dankte der Gesundheitsminister dem WHO-Regionaldirektor für die bisherige Zusammenarbeit. "Österreich arbeitet schon sehr lange sehr gut und eng und mit großem Engagement mit der WHO zusammen. Die fachliche Expertise und die Grundsatzpapiere zu Covid-19, mit denen die WHO uns versorgt, sind nun seit knapp zwei Jahren eine wertvolle Hilfe bei der Pandemiebekämpfung", betonte Mückstein im Anschluss an das Gespräch.

Ich freue mich sehr darüber, dass ein österreichischer Arzt und Public-Health-Experte in diese hohe Position in der WHO berufen wurde"

Gesundheitsminister Mückstein

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