Corona in Österreich76 Prozent der Covid-Intensivpatienten nicht vollständig geimpft

Großteil der Covid-Patienten auf Intensivstationen ist ungeimpft oder nur teilgeimpft. Aber Impfdurchbrüche häufen sich: Bereits 24 Prozent der Intensivpatienten ist vollimmunisiert.

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++ THEMENBILD ++ CORONA: INTENSIVSTATION / COVID-STATION / INTENSIVBETTEN
Arbeit unter schwierigen Umständen auf Intensivstation mit Covid-Patient © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Fast ein Viertel der an Covid-19 erkrankten Personen, die am vergangenen Dienstag in Österreich auf Intensivstationen behandelt werden mussten, war vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Der Anteil der vollimmunisierten Spitalspatientinnen und -patienten, die auf Normalstationen betreut wurden, lag bei 43,6 Prozent. Das geht aus Zahlenmaterial hervor, das das Gesundheitsministerium am Freitag der APA zur Verfügung stellte.

Demnach waren am 2. November von den damals 304 intensivpflichtigen Covid-Patientinnen und -Patienten 74 im Besitz eines gültigen Impfzertifikats. 24,3 Prozent der Betroffenen hatten somit die für eine Vollimmunisierung erforderlichen Dosen erhalten und waren nach Impfdurchbrüchen dennoch schwer an Covid-19 erkrankt.

Erhöhtes Risiko für Ungeimpfte

Die Zahlen zeigen andererseits auch, dass sich aus Sicht von Ungeimpften das Risiko signifikant erhöht, nach einer Infektion mit dem Coronavirus auf einer Intensivstation zu landen. 230 bzw. 75,7 der Covid-Intensivpatientinnen und -patienten waren nicht vollständig geimpft.

Von den österreichweit 1.338 Covid-Patientinnen und -Patienten auf Normalstationen waren am vergangenen Dienstag 583 vollständig geimpft. 755 waren nicht oder nicht vollständig immunisiert, womit deren Anteil auf den Covid-Normalstationen 56,4 Prozent ausmachte.

In Wien stellte sich die Situation - aus welchen Gründen auch immer - anders dar: Dort waren am 2. November mehr als drei Viertel der 211 Covid-Patientinnen und Patienten - nämlich 77,3 Prozent - auf Normalstationen nicht oder nicht vollständig gegen SARS-CoV-2 geimpft. Der Anteil der vollständig geschützten Covid-Patientinnen und -Patienten machte 22,7 Prozent aus.

Kommentare (1)
deCamps
2
7
Lesenswert?

Mehr ist dazu noch immer nicht zu sagen.

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Das ist allerdings nur eine Momentaufnahme. "Großteil der Covid-Patienten auf Intensivstationen ist ungeimpft oder nur teil geimpft. Aber Impfdurchbrüche häufen sich: Bereits 24 Prozent der Intensivpatienten ist vollimmunisiert."

Keine Frage. Jede Impfung der letzten Jahrzehnte weltweit insbesondere der Nachkriegszeit hat Nachhaltigkeit wie "Impfdurchbrüche" von schweren Erkrankungsverläufen bis zum Tod mit sich gebracht. Davon gibts in den zutreffenden Behörden und Institutionen nicht nur europaweit ausreichende immer wieder aktualisierte Aufzeichnungen.
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Selbstverständlich ist schon durch Jahrzehnte der Impfungen bekannt, dass sich auch bereits Geimpfte wieder anstecken können und es weiter geben können. Nicht weniger ist dokumentiert, dass es nahezu bei allen Impfungen mit schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen "Nachimpfungen" gibt. Die Frage stellt sich, akzeptiere ich das es keinen 100%Schutz, sondern das es nur einen ca. 95-95% ((bei Covid 5-8 Personen von 1000 Geimpften (Karges 8 von tausend)) Schutz gibt?
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Im Übrigen das es Impfverpflichtungen gibt nicht nur wie u.a. wie bei Pocken, der Grund warum weltweit ausgerottet, sondern die Verweigerung der Tatsache, dass in unzähligen Länder und Gegenden weltweit Impfverpflichtungen ausgewiesen werden, ohne die es schlichtweg keine Einreise gibt.