SchulstartFaßmann: Präsenzunterricht ist das oberste Prinzip

Heute beginnt in drei Bundesländern das neue Schuljahr. Bildungsminister Heinz Faßmann sieht die Schulen "gut vorbereitet" - auch wenn viel Arbeit und Organisationsaufwand auf diese zukommt.

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© APA/Themenbild
 

Für rund 38.000 Kinder in Wien, Niederösterreich und Burgenland ist es der allererste Schultag. Sie können wie gewohnt von den Eltern in die Schule begleitet werden - diese müssen allerdings einen 3G-Nachweis vorlegen und im ganzen Schulgebäude eine Maske aufhaben.

Testen, testen, testen

Die rund 650.000 Schüler in den anderen Bundesländern haben noch eine Woche Ferien, für sie gelten ab dem kommenden Montag die gleichen Regeln. Getestet wird drei Mal pro Woche, in manchen Ländern mit zwei PCR-Tests, in anderen erfolgt der PCR-Test nur einmal pro Woche.

Im Ö1-Morgenjournal zeigt sich Bildungsminister Heinz Faßmann zuversichtlich: "Wir werden im Rahmen der intensiven Testung positive Fälle haben, das ist keine Frage. Aber das oberste Prinzip müssen ständig offene Schulen sein - und mit unserem Maßnahmenplan schaffen wir die Voraussetzungen dafür."

Auf die Frage, ob es genaue Zahlen zu ungeimpften Lehrern gebe, sagte der Bildungsminister: "Der Anteil der ungeimpften Lehrer ist ein sehr geringer, wir erwarten im Laufe der Woche genaue Zahlen."

In Deutschland, wo der Schulstart bereits erfolgte, wurden ja bereits in der ersten Woche 30.000 Schüler in Quarantäne geschickt. Für Faßmann bedeuten diese Zahlen aber keinen Grund zur Sorge: "Das kann man nicht vergleichen, die Rahmenbedingen, speziell in Nordrhein-Westfalen, sind völlig andere."

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