Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

llegales AutorennenRaser in Salzburg hielten Polizei in Atem

Männer lieferten sich auf der Westautobahn ein illegales Rennen und bretterten bis zu 200 km/h dahin. Bursch schrottete auf Flucht vor Polizei Wagen des Vaters.

© (c) APA/BARBARA GINDL
 

Mehrere Zwischenfälle mit Rasern hat die Salzburger Polizei am Wochenende ziemlich auf Trab gehalten: Am Nachmittag lieferten sich zwei Männer auf der Westautobahn ein illegales Rennen und bretterten bis zu 200 km/h dahin. Am Abend hagelte es 27 Anzeigen nach einem Treffen der Tuningszene, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung am Sonntag.

Der 31-jährige Salzburger und ein 24-jähriger Flachgauer hatten den Bereich zwischen dem Parkplatz Glanegg und der Ausfahrt Salzburg Süd zu ihrer Rennstrecke erklärt. Ein Führerscheinentzugsverfahren wurde eingeleitet. Am gleichen Tag waren auch drei Autofahrer auf der Tauernautobahn (A10) viel zu schnell unterwegs. Statt erlaubten 110 km/h zwischen Salzburg Süd und Hallein fuhren sie zwischen 164 und 179 Stundenkilometer.

Bei einem Treffen der Tuningszene bei Bergheim, Eugendorf bzw. in der Stadt Salzburg wurden insgesamt 20 Fahrzeuglenker wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen angezeigt. Sieben erhielten wegen anderer Verstöße eine Strafe. Ein 19-Jähriger Rumäne, der ebenfalls bei dem illegalen Tuning-Treffen war, schrottete auf der Flucht vor der Polizei in Eugendorfden Wagen seines Vaters. Als die Polizei einen durch die Teilnehmer verursachten Stau auflösen wollte, brauste er davon. Mit über 130 km/h flüchtete er vor einer Streife, welche die Verfolgung aufnahm. In einer Kurve verlor der Fahrer die Herrschaft über den Wagen und krachte gegen eine Leitschiene, teilte die Polizei mit.

Die Besucher des Tuning-Treffens hatten zwischen Bergheim, Eugendorf und der Stadt Salzburg ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei veranstaltet. Mehrere Fahrzeuge blockierten den Kreisverkehr bei der Autobahnabfahrt in Eugendorf. Vor den eintreffenden Streifenwagen türmte dann der Bursch. Der Wagen seines Vaters erlitt einen Totalschaden. Der 19-jährige Rumäne am Steuer sowie seine 16- und 18 Jahre alten Mitfahrer blieben unverletzt. Ein Alkotest verlief negativ. Er wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr angezeigt.

Wenige Stunden später passierte in der Stadt Salzburg ein folgenreicher Crash, bei dem ein 17-Jähriger verstarb. Der 18-jährige Lenker des Fahrzeuges hatte zugegeben, dass er zu schnell unterwegs war. Er und eine 16-Jährige am Beifahrersitz wurden bei dem Unfall ebenfalls verletzt. Dass dieser tödliche Unfall im Zusammenhang mit dem davor stattfindenden Tuning-Treffen stand, konnte die Polizei auf APA-Nachfrage nicht bestätigen.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Hapi67
1
15
Lesenswert?

Treffen der geistig

Zurückgebliebenen auf der Autobahn.
Hoffe Ihre Einrichtungen sperren bald wieder auf.

tomtitan
0
4
Lesenswert?

Deren Einrichtung ist die Autobahn -

Vorbild Italien - Deren Autos bei Übertretungen einkassieren und versteigern - solche Strafen würden etwas bringen.

Patriot
6
21
Lesenswert?

Alle, die auf Autobahnen und Schnellstraßen

mit mehr als 150 km/h, auf Landstraßen mit mehr als 110 km/h und im Ortsgebiet mit mehr als 60 km/h unterwegs sind, sind Raser!
Für Sie sollten die derzeit gültigen Strafen mindestens verdreifacht werden!

Mezgolits
15
1
Lesenswert?

Der 18-jährige Lenker des Fahrzeuges hatte zugegeben, dass er zu schnell

unterwegs war. - Vielen Dank - ich meine: Trotzdem wird unsere Bundesregierung,
die Kfz-Höchstgeschwindigkeit - nicht - auf maximal 150 km/h begrenzen. Erf. StM

dieRealität2020
5
22
Lesenswert?

das ist es was oft anspreche

in 90 % der Fälle von Raserei erheblicher Geschwindigkeitsübertretungen im Stadtbereich kann man diesem Delikt anzeigen "Er wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr angezeigt.."
.
Einerseits nach dem Verwaltungsstrafrecht alle Verkehrsübertretungen da kommt oft genug zusammen und alleine für sich nach dem Strafrecht die Gefährdung. Da müssen die Schwarten krachen samt Führerscheinentzug, dass sie für die nächsten 10 Jahre genug haben.

migs
21
4
Lesenswert?

@dieRealität2020

...funktioniert deine Tastatur nicht richtig?