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Mindestens eine Woche Westbahnstrecke in Salzburg nach Entgleisung unterbrochen

Die Sperre der Strecke wird voraussichtlich bis zum 18. Februar dauern - Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

Mehrere Waggons entgleisten bei Hallwang-Elixhausen
Mehrere Waggons entgleisten bei Hallwang-Elixhausen © (c) APA/ÖBB/STOCKINGER (STOCKINGER)
 

Seit dem späten Mittwochabend ist die Westbahnstrecke in Salzburg nach der Entgleisung eines Zuges unterbrochen. Mehrere Waggons eines Güterzuges sind laut ÖBB bei Hallwang-Elixhausen aus den Schienen gesprungen und haben dabei beide Streckengleise beschädigt. Bei dem Unfall kamen keine Personen zu Schaden, die Reparaturarbeiten für den eingleisigen Betrieb werden voraussichtlich bis in die Nacht zum 18. Februar dauern.

Unfallursache unklar

Die Ursache für den Unfall steht noch nicht fest. "Die Untersuchungen laufen", sagte ÖBB-Sprecher Robert Mosser Donnerstagmittag zur APA. Die entgleisten Waggons seien etwa mit Holz oder Papier beladen gewesen, Gefahrengut hätten sie nicht transportiert. Durch die Streckenunterbrechung ist es am Donnerstag vor allem im Frühverkehr zu massiven Einschränkungen und Verspätungen gekommen. Die ÖBB und die Westbahn haben einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Reisende im Fernverkehr werden ersucht, bis zu 60 Minuten mehr Reisezeit einzuplanen. Alle Railjets (RJ) und alle Züge der Westbahn enden und beginnen für die Dauer der Sperre in Attnang-Puchheim. Die Railjet Express-Züge (RJX) fahren bis und ab Neumarkt am Wallersee und halten zusätzlich in Attnang-Puchheim und Vöcklabruck. Alle Fahrgäste im Railjet (RJ) und in den Zügen der Westbahn in Richtung Salzburg fahren bis Attnang-Puchheim und steigen dort in den Railjet Express (RJX) bis Neumarkt am Wallersee um. Dort geht es mit dem Bus weiter bis Salzburg. Darüber hinaus wurde im Regionalverkehr auch ein Schienenersatzverkehr zwischen Hallwang-Elixhausen und Seekirchen am Wallersee eingerichtet.

Wie die ÖBB und die Westbahn am Donnerstag auf ihren Internetseiten informierten, wird die wechselseitige Ticketanerkenntnis bis zum Ende der Streckenunterbrechung fortgesetzt.

 

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