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17,1 Prozent sind AusländerBevölkerungszahl stieg auf mehr als 8,93 Millionen

Wachstum ist ausschließlich durch Menschen mit nicht-österreichischer Staatsangehörigkeit getrieben. 17,1 Prozent der Bevölkerung sind ausländische Staatsangehörige.

© (c) TIMDAVIDCOLLECTION - stock.adobe.com (Tim Mueller-Zitzke)
 

Am 1. Jänner 2021 lebten vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria zufolge 8.933.346 Menschen in Österreich, um 32.282 (plus 0,36 Prozent) mehr als zu Jahresbeginn 2020. Damit verzeichnete Österreich 2020 eine etwas geringere Bevölkerungszunahme als im Jahr zuvor (2019: plus 42.289 Personen bzw. plus 0,48 Prozent). 17,1 Prozent der Bevölkerung sind ausländische Staatsangehörige.

Wien, Burgenland, Vorarlberg

"Österreich wächst weiterhin", sagte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Voraussichtlich wird sie in den nächsten Jahren die Neun-Millionen-Marke erreichen. "Derzeit sehen wir die stärksten Zuwächse im Osten Österreichs rund um Wien, aber auch im Burgenland und in Vorarlberg." Das Bevölkerungswachstum wird dabei laut Thomas ausschließlich durch Menschen mit nicht-österreichischer Staatsangehörigkeit getrieben: "Ohne sie wäre Österreich im Jahr 2020 nicht gewachsen, sondern um 0,17 Prozent geschrumpft."

Mit plus 0,54 Prozent verzeichnete das Burgenland 2020 - ebenso wie bereits im Jahr 2008 - die größte prozentuale Bevölkerungszunahme aller Bundesländer. Ebenfalls deutlich über dem Bundesdurchschnitt lagen die Zuwächse in Wien (plus 0,52 Prozent) sowie in Vorarlberg (plus 0,51 Prozent). Nur leicht über dem österreichweiten Bevölkerungswachstum rangierten Niederösterreich und Salzburg (je plus 0,40 Prozent) sowie Oberösterreich (plus 0,37 Prozent). Etwas niedriger war der Anstieg der Einwohnerzahl in Tirol (plus 0,33 Prozent) und in Kärnten (plus 0,17 Prozent) sowie in der Steiermark (plus 0,06 Prozent), wo die Bevölkerungszahl praktisch stagnierte.

Auf regionaler Ebene gab es 2020 in insgesamt 69 politischen Bezirken einen Bevölkerungszuwachs, etwa in allen Bezirken Vorarlbergs und des Burgenlandes. Auch in Oberösterreich, Salzburg und Tirol verzeichneten die meisten Bezirke positive Bevölkerungsbilanzen. Am stärksten fielen die Zuwächse allerdings in der Ostregion rund um Wien aus. Die drei größten Zuwächse verbuchten die Bezirke Bruck an der Leitha (plus 1,76 Prozent) und Eisenstadt-Umgebung (plus 1,47 Prozent) sowie die Stadt Wiener Neustadt (plus 1,43 Prozent).

Rückläufig entwickelten sich die Bevölkerungszahlen in 24 politischen Bezirken. Einen flächendeckenden Bevölkerungsrückgang gab es im niederösterreichischen Waldviertel, in der gesamten Obersteiermark und dem angrenzenden Salzburger Lungau sowie weiten Teilen Kärntens. Am stärksten schrumpfte die Einwohnerzahl im Bezirk Leoben (minus 0,84 Prozent), in den beiden Städten Krems an der Donau und Waidhofen an der Ybbs (je minus 0,78 Prozent), im Bezirk Gmünd (minus 0,74 Prozent) sowie der Landeshauptstadt Innsbruck (minus 0,70 Prozent).

1.531.262 mit ausländischer Staatsbürgerschaft

Den vorläufigen Ergebnissen zufolge lebten am 1. Jänner 2021 insgesamt 1.531.262 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft in Österreich. Der Anteil ausländischer Staatsangehöriger an der Gesamtbevölkerung stieg von 16,7 Prozent am 1. Jänner 2020 auf 17,1 Prozent am 1. Jänner 2021. Im Laufe des Jahres 2020 erhöhte sich somit die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen um 45.039 Menschen (plus 3,03 Prozent), während gleichzeitig die Zahl der österreichischen Staatsangehörigen rückläufig war (minus 12.757 Personen bzw. minus 0,17 Prozent).

Mehr als vier Fünftel des Anstiegs bei ausländischen Staatsangehörigen entfiel auf Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union, nur etwa 18 Prozent waren Drittstaatsangehörige. Besonders stark fiel der Zuwachs bei deutschen (plus 8.774 Personen) und bei rumänischen Staatsangehörigen (plus 8.329) aus, die zugleich auch die beiden größten Nationalitäten in Österreich waren.

Kommentare (6)
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argus13
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Interessant

wäre wie viele von den 1,5 Mio "Ausländer" zahlen hier Steuern. Man stelle sich vor fast ganz Wien Ausländer! Sie haben eh schon 30% Anteil. Es stimmt Wien ist anders! Vielen Gutmenschen wollen, dass noch mehr Flüchtlinge kommen sollen. Wenn dann sollen sie ihnen auch Arbeit bieten und für deren Kosten aufkommen. Verlangen kann man viel nur zahlen soll es der Staat bzw wir die Steuerzahler

Hapi67
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So ein Sozialsystem mit

Persektive funktioniert also doch.
Andere kämpfen und werben-Österreich hat und kriegt Sie-die Fachkräfte

Mezgolits
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Über 1,5 Millionen mit ausländischer Staatsbürgerschaft

Vielen Dank - ich meine: Das ist seit den 1960er Jahren das vorläufige Ergebnis. Erf. StM

Leop
7
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LKA

Das sind in Wien die Türken die produzieren die Kinder wie der Bäcker die Semmeln es gibt sogar Fälle die kriegen im Jahr 2 Kinder.Das Beste auf meiner Nachbarstiege 32 Parteien ein Junge türkische Familie hat mehr Kinder als alle anderen 31 Parteien zusammen nämlich 6 in 20 Jahren sind von der Bevölkerung in Wien 2 Drittel Türken in gewissen Bezirke heute schon abwandern zahlt sich auf Grund meines Alters nicht mehr aus.Kann nur den Herrgott mich erlösen

X22
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Stand 2020 nach Staatsbürgerschaft, 45.824 Bürger mit Türkischer Staatsbürgerschaft

Andere europäische Staaten 191.860 (dazu zählen Türken), nicht mal in der Gruppe sind sie Spitzenreiter, SCG Serbien u. Montenegro mit 77.xxx schlagen sie haushoch.

EU Bürger 260.055 mit DE (49.504) als Spitzenreiter

Fremde insgesamt 589.015 Personen

Ö 1.322.176 Personen

nach Geburtsland ändert sich die Statistik ein wenig

Fremde insgesamt 701.662; Ö 1.209.529 Personen

Selbst die Demographie Prognosen sagen für die nächsten 3 Jahrzehnte ganz etwas anderes im Bezug auf die Geburten aus, die Geburtenbilanz wird noch ein paar Jahre steigen, bis ca. 2028, danach fallend (zB. 2047 werden um ca. 30% weniger Kinder geboren als voriges Jahr)

isogs
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Na und

wieviele Kinder hast du?