Nach der Operation "Sudoku" der steirischen Polizei gegen eine nigerianische Tätergruppe im Oktober steht nun fest: In 31 Fällen hat sich der Betrugsverdacht erwiesen, 27 davon betreffen Verfahren bei steirischen Behörden. Wie berichtet, sollen sich die Verdächtigen mit sogenannten Stellvertreterprüfungen und gefälschten Reisepässen die notwendigen Sprachzertifikate für die Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft erschlichen haben. Auch Führerscheinprüfungen wurden auf diese Art abgelegt, wie sich herausgestellt hat.
Seit 2016
55 Personen verloren die österreichische Staatsbürgerschaft
Nach Causa um möglicherweise erschlichene Staatsbürgerschaften durch Nigerianer bohrte die FPÖ nach. Bei 27 Verfahren in der Steiermark hat sich Betrugsverdacht erwiesen. Das Land hat bereits Maßnahmen ergriffen.
© Jürgen Fuchs