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Black HawkDas erste "Hubschrauber-Paket" ist beim Heer angekommen

Die "Black Hawk" des Bundesheeres werden nach und nach modernisiert. Der erste davon kam jetzt auf dem See- und Landweg aus den USA nach Österreich zurück.

Black Hawk
Per Tieflader wurde der "Black Hawk" nach Österreich gebracht © BMLV/KERMER
 

Lange hat es gedauert, doch jetzt ist der erste modernisierte "Black Hawk" Hubschrauber endlich beim österreichischen Bundesheer angekommen. Am Dienstag traf der Sikorsky S70 nach einem umfangreichen Cockpit-Upgrade in den USA auf seiner Heimatbasis Langenlebarn (NÖ) ein. Der Transport erfolgte auf dem See- und Landweg, einsatzbereit ist der größte Militärhubschrauber des Bundesheers erst im neuen Jahr.

"Ich freue mich, dass der erste modifizierte ,Black Hawk' wieder auf seinem Heimatflughafen angekommen ist und ab Jänner zur Erfüllung von Einsatzaufgaben zum Schutz der Bevölkerung wieder zur Verfügung stehen wird,“ sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

Die neue Hubschrauber-Flotte

Die neun "Black Hawk"-Transporthubschrauber des Bundesheeres werden in Zusammenarbeit mit einer US-Firma modernisiert.

Dazu kauft das Heer in den USA drei weitere "Black Hawk" mit gleichem Ausrüstungsstand.

Als Ersatz für die Mehrzweckhubschrauber Alouette III beschafft Österreich von Italien 18 Leonardo AW169M. Sie laufen ab Mitte 2022 dem Bundesheer zu.

Der Transporthubschrauber hat schon 17 Jahre auf dem Buckel. Er war in den letzten drei Jahren bei der Firma Ace Aeronautics im US-Bundesstaat Alabama einem gründlichen Avionik-Upgrade unterzogen worden. Nach Fertigstellung kam der "Black Hawk" per Schiff über den Atlantik nach Zeebrügge (Belgien) und mit einem Sondertransport auf der Straße weiter nach Österreich.

Neues Cockpit
Das Cockpit wurde komplett erneuert Foto © BMLV/FIX

Nach der zollrechtlichen Abfertigung wurde der Hubschrauber abgeladen. Jetzt wird er durch Mitarbeiter der US-Firma wieder in einen flugklaren Zustand gebracht, danach beginnt man in der Fliegerwerft mit der Güteprüfung. Nach derzeitigem Stand soll der überholte „Black Hawk“ im Jänner wieder abheben.

Hubschrauber
Gut verpackt kam der Hubschrauber in Langenlebarn an Foto © BMLV/FIX

Bis 2023 werden alle neun „Black Hawk“ ein neues Cockpit erhalten haben, heißt es aus dem Verteidigungsministerum. Im ersten "Hubschrauber-Paket", das 2018 noch von der türkis-blauen Koalition fixiert worden war, war auch der Kauf dreier zusätzlicher S70-"Black Hawk" mit gleicher Ausstattung enthalten. Deren Zulauf erfolgt vertragsgemäß bis Ende 2022, so das Ministerium.

Kommentare (18)
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SeCCi
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lol

schon irgendwie ironisch.

ein funktionierender hubschrauber muss am tieflader huckepack gefahren werden xD

alex_93
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Steht eigentlich im Artikel, aber....

Nein sie können es nicht, da die eingebauten Systeme erst abgenommen werden müssen. Der Hubschrauber ist nicht flugklar. Warum? Weil durch dieses Update in den ursprünglichen Bauzustand eingegriffen wurde und alles nochmal behördlicherseits überprüft und kontrolliert wird. Und erst nachdem diese Überprüfung abgeschlossen ist (beanstandungslos) darf er wieder in die Luft.

SeCCi
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jaja

danke, das habe ich alles gelesen.
dieser "zustand" kann aber auch in belgien hergestellt werden bzw. ein zustand der ausreichend ist, dass die mühle selbst von BEL nach AUT fliegen kann - muss ja keine wunder dabei vollbringen.
aber dann würden wohl zu wenig kosten entstehen...

alex_93
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Nicht ganz richtig

Um diesen Zustand schon früher herzustellen, müsste sämtliches Equipment dass zum Aufbau benötigt wird, nach Belgien gebracht werden. Das heißt, ein LKW voll mit Geräten, Werkzeug, Betriebsmittel, etc. fährt dann nach Belgien und danach wieder retour, zusätzlich müssen dann Piloten sowie Techniker dorthin gebracht werden (per Kfz oder Luftfahrzeug). Und alle Systeme durchchecken macht man ja auch "nebenbei", nicht?
Nebenbei darf ich noch erwähnen, dass ich selbst in Langenlebarn sowie am Luftfahrzeug "Black Hawk" arbeite ;)

SeCCi
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njo

und wieso ist das nicht möglich?
ein lkw mit geräten & co nach belgien ist doch machbar - genauso wie 2 piloten.
und ob der flugfähige zustand von den us-mitarbeitern in BEL oder AUT wiederhergestellt wird ist auch nur eine organisationsfrage. es ist alles nur ein zettl wälzen und kosten erzeugen - aber so sind wir halt in der EU

alex_93
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Noch ein versuch

Also ein one-way transport mit einem einfachen tieflader ist teurer als hin und retour von Ausrüstung und Personen plus zusätzlich noch die flugbetriebskosten vom anschließenden Flug? Ziemlich sicher nicht.
Da geht's auch nicht um zettelwälzerei, weil auch hier der einmalige Transport weit weniger papiererischen Aufwand bringt als Option B.
Und auch die EU hat hiermit nix zu tun, sondern die vertragliche Bindung der Einbaufirma den Hubschrauber zu uns zu bringen und wieder flugklar zu machen. Weil die rechtliche Zuständigkeit so lange bei der Firma liegt bis der Hubschrauber von uns als in Ordnung übernommen wird. Und ich glaube Ihnen wärs auch lieber wenn Sie ein Auto oder vielleicht auch einen Hubschrauber kaufen und umbauen lassen dass die Firma übernimmt und sie rechtlich dann abgesichert sind. Es hängt da so viel drinnen und drumherum dran, abgesehen von Menschenleben die da mit dranhängen wenn das System nicht richtig funktioniert. Ich hoffe es ist jetzt etwas verständlicher

SeCCi
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genau

der tieflader + begleitfahrzeuge (+personal) müssen angemietet werden - aufgrund des militärischen geräts verm. zusätzlich von bh soldaten begleitet
militärische ausrüstung (lkw) und personal (piloten) sind vorhanden und werden ohnehin bezahlt
der "flugklare zustand" wird vom fremdpersonal herstellt - und das kann hüben wie drüben gemacht werden.

das sich das ganze keiner "jetzt" einfallen hat lassen, sondern aufgrund vertraglichen vereinbarungen erfolgt ist, ist mir auch klar; eben die halte ich - wie so oft bei solchen dingen bei uns - sehr klein-österreichisch gedacht

alex_93
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Gut, dann nicht

Also wenn sie sichs von jemandem, der mit der Materie und dem drumherum vertraut ist, nicht sagen lassen, dann bringts auch nicht viel es zu versuchen zu erklären. Der Hubschrauber hat es entgegen Ihrer Vermutung ganz ohne Soldaten geschafft ;) ob Sie mir das jetzt glauben oder nicht, bleibt ganz Ihnen überlassen.
Schönen Abend noch

fon2024
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andaman

alex 93 manche kapieren es halt nie.

Alfa166
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Können die Dinger nach der Modernisierung nicht mehr fliegen?

Oder warum werden die so umständlich am Land- und Seeweg transportiert?

bernhardw
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Jo eh!?

Typischerweise fliegt man mit so einem Hubschrauber ja direkt aus den USA nach Europa. Klar, auch wenn sie ein Auto eines amerikanischen Herstellers kaufen fährt man in einer Überstellungsfahrt zum Kunden, kennt man ja.

TrailandError
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Umwelt?!?

Haben wir da ein bisserl Plastik gebraucht ?!? Aber des kümmert keinen .......kein Mensch hätte vor 30 Jahren so einen Hubschrauber verpackt. Wir werden an Plastik ersticken..

rebuh
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Das bisserl Plastik

Wird der Umwelt weniger schaden, als wenn er von Amerika zurückgeflogen wäre!

HASENADI
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Die - endlich! - hochgerüsteten neuesten

Eurofighter scheinen nicht mehr so aerodynamisch zu sein wie die alte Version...🤔

DearReaders
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Wo bitte

sehen Sie Eurofighter auf dem Bild oder in der Geschichte?

Autschal
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Des mocht da Lockdown,

do kannst nicht mehr unterscheiden, was sich unter der Plane befindet und da geb ich dir Recht - Lesen ist das Allheilmittel nicht nur Bilder schaun. Homeschooling würde weiterhelfen.

HASENADI
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DearReaders&Co...

hoffentlich habt's wenigstens schallend gelacht, wie ich beim Schreiben,, und seid nicht noch mehr in euch versunken...schönen Lockdown-TagNr. 3 noch, irgendwie schaffen wir das gemeinsam 🤣

HASENADI
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Für die Rot-Däumlinge,

der Keller ist, falls ihr lachen gehen wollt, aufgesperrt!