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Keine wolfsfreien ZonenFür Umweltministerin bleibt der Wolf schützenswert

Umweltministerin Leonore Gewessler sprach sich gegen Aufweichung des Schutzstatus aus. In Österreich gebe es derzeit drei Wolfsrudel.

© SueTot - stock.adobe.com
 

Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat sich gegen eine Aufweichung des Schutzstatus des Wolfs ausgesprochen. Das teilt sie in einer Stellungnahme auf eine Petition "Tiroler Almen erhalten und schützen" von ÖVP-Nationalrat Hermann Gahr mit, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" (Montagausgabe).

In Österreich gebe es derzeit drei Wolfsrudel, aber keines in der alpinen Region, hieß es demnach aus dem Umweltministerium. Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie verpflichte, einen günstigen Erhaltungszustand der natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier-und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse zu bewahren oder wiederherzustellen. Hinsichtlich des Wolfes könne "von einem günstigen Erhaltungszustand in Österreich weiterhin nicht ausgegangen werden", stellte die Ministerin laut der "Tiroler Tageszeitung" fest.

Das Umweltministerium sprach sich zugleich gegen eine Änderung der Richtlinien aus. "Um Koexistenz von Wölfen und Almwirtschaft zu ermöglichen, ist die Durchführung von Herdenschutzmaßnahmen unumgänglich." Außerdem würde die Schaffung von wolfsfreien Zonen nicht im Einklang mit der Habitat-Richtlinie stehen.

Der WWF sprach in einer Reaktion von einem "wichtigen politischen Signal. "Österreich hat viel Zeit verloren, obwohl es seit dem Jahr 2012 einen breit abgestimmten Managementplan gibt, mit dem wir die natürliche Rückkehr der Wölfe gut meistern könnten. Dafür braucht es aber auch eine ausgewogene Beratung und gezielte Förderung für Präventionslösungen, die es noch viel zu selten gibt", sagte WWF-Experte Christian Pichler.

 

Kommentare (15)

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PiJo
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Tier ist nicht Tier

Erst wenn ein liebes "Hunderl" oder "Katzerl" von einem Wolf
gerissen würde dann wäre sofort eine Entnahme fällig.
Aber so sind es a nur Schafe, die sind anscheinend für die Ministerin keine schützenswerte Lebewesen.
Die Ministerin sollte einmal vor Ort ein gerissenes Schaf begutachten , nicht nur vom Hörensagen

oekoLogisch
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Bestien

Die ihren Beutetieren bei lebendigem Leib das Herz rausfressen, gehören weg. Die Bauern und Jäger am Land wissen, was sie zu tun haben. Ich hoffe, dass die Politik sich nicht weiterhin von NGO´s beraten lässt, sondern vielleicht mal mit Betroffenen redet. In diesem Sommer wäre auch für die Ministerin genug Zeit gewesen!

aposch
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Ministerin

Diese Ministerin haben wir gerade noch gebraucht, die unbedingt Schafe und Rinder auf den Almen braucht, damit Wölfe etwas zum Töten haben.

georgXV
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???

nachgewiesene Problemwölfe gehören zum Abschuß freigegeben.

Pensatore
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Liebe 'Land'wirte...,

... liebe Alm'besitzer',
hört ein mal,
ein mal mit der Jammerei und Suderei auf.
Einmal nur.
Und beginnt irgendwann zu denken.

aposch
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Jammerei

Das möchte ich sehen, wie Sie reagieren würden, wenn Sie Tieren hätten und diese von einem Wolf zerrissen würden. Sogenannte Tierschützer verlangen, dass Nutztiere gequält und getötet werden dürfen!!!!

Plantago
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Kennen Sie den alten Satz?:

"Für einen Bauern ist der Bub leider zu blöd, lassen wir ihn studieren."

Plantago
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und als der Honig immer weniger wurde,

erkannten die Bienen, dass sie eine Wespe zur Königin gewählt hatten.

Sam125
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Ich frag mich ernsthaft,warum Problemwölfe nicht bejagt werden dürfen?Denn wenn

ein Wolf einmal daraugekommen ist,wie leicht es ist in Menschennähe,auf dem Weiden seine Beute zu machen,dann jagt der Wolf keine anderen Tiere mehr!Er reißt allerdings meist nicht nur ein Tier sondern tötet gleich mehrere Tiere,obwohl er dann nur eine"kleines Stück"EINES einzigen Tieres mitnimmt!Er macht auch vor trächtigen Muttertieren und Jungtieren nicht halt!Die Tiere können sich nicht in Sicherhet bringen,da sie ja eingezäunt sind und sie sterben oftgenug Qualvoll am Boden liegend und die restliche Herde muss dieses Tierdrama bis zum bitteren Ende mitansehen!Habt ihr tollen Tierschützer schon einmal gesehen, welches Schlachtfeld der Wolf hinterlässt, wenn er in eine Herde eingebrochen ist? Nein dann müsst ihr euch das grausige Bild einmal zu Gemüte führen!Und dann noch zu schreiben,dass es den Bauern in Endeffekt doch nur darum geht,wieviel Geld sie nach einem Wolfübergriff,für ihre getöteten Tiere bekommen,ist schon ein starkes Stück und eine Frechheit den Bauern gegenüber!

rahuder
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Zuerst Wissen aneignen, dann den Mund aufmachen!

Wer nichts weiß, muss alles glauben.

minerva
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Zuerst Wissen aneignen...

da verlangst ein bissl viel von den Jägern

dude
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Letztendlich geht es ja - wie bei allem - um's Geld!

Der Bauer fragt sich berechtigterweise, wie er dazu kommt, dass er Verluste bei seinem Weidevieh hinnehmen muss, ohne sich wehren zu dürfen - sprich, die Wölfe jagen zu dürfen. Wenn die Gesellschaft es will, dass noch ein paar wenige Raubtiere in der Natur erhalten bleiben, muss sie die Bauern entschädigen. Ich gehe aber davon aus, dass wir uns ein paar Schafe, Ziegen und eventuell auch Rinder leisten können.
Es könnte aber auch sein, dass die Jägerschaft für die Jagdfreigabe des Wolfes ist! Einerseits bejagt der Wolf auch die Beute des Jägers (von der ohnehin mehr als genug vorhanden ist) und andererseits wäre ein Wolf schon eine großartige Trophäe....

vitriol74
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Da hätte ich eine Idee Frau Minister:

1 Rudel für die Donauinsel
2 Rudel für den Prater
5 Rudel für de Wienerwald

Mezgolits
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... die Durchführung von Herdenschutzmaßnahmen unumgänglich".

Vielen Dank - auf Kosten der Allgemeinheit? Erfinder M.

limbo17
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Bei der Global2000

Tante gibt es nichts wichtiges als Klima und Natur.
Der Mensch und seine Arbeit zählt nicht.
Grün eben.