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Nach Corona-StillstandJeder zweite Österreicher war schon wieder im Gasthaus

Mit Masken für Servierpersonal, Reservierungen und maximaler Gästezahl pro Tisch hatten viele bei Umfrage aber noch Probleme.

© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Hälfte der Österreicher (53 Prozent) ist nach dem Ende des coronabedingten Stillstands mit 15. Mai wieder zurückgekehrt in Wirtshäuser, Restaurants und sonstige Gastronomie. Ein Drittel will das in der nächsten Zeit tun, besagt das Ergebnis einer am Samstag veröffentlichten Gallup-Umfrage unter 1.000 Personen, durchgeführt Ende Mai. Am Ambiente hapert es für Einige aber wegen der Coronaregeln noch.

Corona-Maskiertes Servierpersonal, Reservierungsempfehlung und maximale Gästezahlen pro Tisch lassen allerdings viele zögern, heißt es auf Basis der Untersuchung vom Meinungsforschungsinstitut. Das gewohnte Ambiente fehle. Die zögernde Bevölkerungshälfte zögere nicht aus Angst vor einer Infektion mit Coronaviren, sondern vor allem wegen der verordneten Einschränkungen.

"Der Besuch eines Restaurants ist mehr als nur Nahrungsaufnahme", so Gallup-Geschäftsführerin Andrea Fronaschütz. "Man geht in Lokale, um sich mit Familienmitgliedern und Freunden zu treffen, mit Kindern Kurzurlaub von der eigenen Küche zu nehmen und dem Bedürfnis nach Geselligkeit und Unterhaltung Rechnung zu tragen. Das ist aber derzeit nur stark eingeschränkt möglich."

Die bestehenden Schutzmaßnahmen beinträchtigen bei Lokalbesuchen die Stimmung: 29 Prozent jener, die bisher noch nicht in die Gastronomie zurückgefunden haben, sagen derzeit: "Es macht einfach keinen Spaß".

Wichtige Rolle von Veranstaltungen

"Ein ganz wesentlicher Faktor für die Wiederbelebung der Gastronomie sind Veranstaltungen", sagt Frohnaschütz: "Wir sehen jetzt deutlich, welche Rolle Fußballspiele, Volksfeste, Blasmusik, Flohmärkte, Kino, Theater, Freiluftaufführungen, auch Einkaufszentren als Katalysatoren für eine florierende Gastronomie spielen. Nur 30 Prozent der Österreicher sehen den Besuch eines Lokals als Erlebnis für sich an, eine Mehrzahl kombiniert Lokalbesuche zumindest gelegentlich mit Einkauf, Sport oder kulturellen Veranstaltungen. Daher wird die nächste Etappe der Wiedereröffnung erst gelingen, wenn es wieder ein vollwertiges Freizeitangebot gibt."

Was die Einhaltung der geltenden Regeln betrifft, sind die Österreicher diszipliniert: 88 Prozent der Befragten stellen fest, dass sich die Lokale an die verordneten Schutzmaßnahmen halten. 78 Prozent geben an, dass dies die Gäste tun. Eine knappe Mehrheit (53 Prozent) hält diese Maßnahmen für weiter erforderlich, allerdings plädieren 42 Prozent für eine Lockerung.

Allerdings finden nicht alle Maßnahmen die gleiche Akzeptanz: Rund 80 Prozent der Befragten bejahen die Reservierungspflicht sowie den Mindestabstand von einem Meter zwischen den Tischen. Mund - Nasenschutz für Personal, maximal vier Erwachsene pro Tisch und die Sperrstunde 23 Uhr halten über 60 Prozent, das Verbot von Gruppenreservierungen über 50 Prozent für richtig.

Kommentare (4)

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minerva
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Jeder zweite Österreicher war schon wieder im Gasthaus...

ich gestehe, ich war schon 2x im Gasthaus

fliegenpilz123
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@civium

volle Zustimnung und dann regen sich die Gäste noch auf wegen Desinfektionsmassnahmen die angeblich nicht eingehalten wurden.Sitzen aber selber ohne MNS bei Tisch und sprechen mit dem Personal!!!!!

Civium
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Hoffentlich auch mit Maske?

Man kann ja beobachten wie undiszipliniert viele ohne Masken die Lokale betreten, aber die arbeitenden Angestellten müssen
zur schweren Arbeit noch zusätzlich noch damit leben!!

aToluna
2
6
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Ohne Masken die Lokale betreten....

Wo ist hier das Problem, kein Angestellter regt sich wegen der unsinnigen Verordnung auf. Im Lokal kann man sich nachher überall OHNE Maske bewegen wie man will. Das Lokal zum Rauchen verlassen und ohne Maske wieder eintreten usw.. Auserdem haben die meisten Angestellten Schiulder und nicht Masken, mit denen sie ganz gut leben können, Ich kenne keine Angestellten, die sich beschweren. Im Gegenteil, meistens heißt es: Bei uns brauchen sie keine Maske beim hereinkommen.