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Causa EurofighterWeisungsrat äußert Bedenken bei Amtsmissbrauchs-Vorwürfen

Große Unstimmigkeiten gibt es bei einem Verfahren gegen einen Wiener Staatsanwalt, der lange für die Eurofighter-Causa zuständig war. Der Weisungsrat äußerte nun seine Bedenken gegen einen Anklagepunkt.

Unstimmigkeiten in der Causa Eurofighter
Unstimmigkeiten in der Causa Eurofighter © (c) APA/BUNDESHEER/H�RL (H�RL)
 

Die Vorwürfe gegen einen Wiener Staatsanwalt, der jahrelang für die Eurofighter-Causa zuständig gewesen ist, dann angezeigt und von dem Fall abgezogen wurde, sorgen erneut für Aufregung. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ermittelt in dem Verfahren wegen Amtsmissbrauchs, der Weisungsrat hat nun Bedenken gegen einen Anklagepunkt angemeldet. Das berichte das Ö1-"Mittagsjournal" am Dienstag.

Der Staatsanwalt Michael Radasztics soll der Anklage zufolge einen Gutachter zu seinem Trauzeugen gemacht und ihm später ein äußerst hohes Honorar bewilligt haben, berichtete das ORF-Radio auch unter Berufung auf zackzack.at. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft Eisenstadt handelt es sich dabei um Amtsmissbrauch. Der Weisungsrat erhebt nun Bedenken, es sei keine Parteilichkeit ersichtlich, hieß es. Weiters wurde empfohlen, den Anklagepunkt per Weisung einzustellen - was im Justizministerium offenbar auf wenig Gegenliebe stößt.

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