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Oberösterreich Praktikantin mit Kopftuch durfte in Gericht nur unter Zuschauer

Eine muslimische Rechtspraktikantin durfte auf Anordnung des OLG bei Prozessen nicht vorne beim Richter, sondern nur im Saal unter den Zuschauern sitzen.

Sujetbild © 
 

Eine muslimische Rechtspraktikantin, die im Gerichtsjahr am Bezirksgericht Freistadt und am Landesgericht Linz ihr Kopftuch nicht ablegen wollte, durfte nicht auf die Richterbank. Das Oberlandesgericht Linz (OLG) entschied per Weisung, dass die junge Frau nicht als Vertreterin von Staat und Justiz auftreten könne, wenn sie das Kopftuch trägt, bestätigte das OLG einen Bericht der "Kronen Zeitung".

Aus religiösen Gründen aber auch als Ausdruck ihrer Persönlichkeit habe die türkischstämmige Magistra ein Abnehmen des Tuches verweigert, hieß es weiters in der Zeitung am Dienstag. Daher durfte sie auf Anordnung des OLG bei Prozessen nicht vorne beim Richter, sondern nur im Saal unter den Zuschauern sitzen. Die Präsidentin des Linzer Oberlandesgerichts (OLG) Katharina Lehmayer meinte dazu, "es handelt sich um ein heikles Thema, das nach wie vor vom Gesetzgeber ungeklärt ist."

 

Kommentare (19)

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HannesK
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Für 99 % alles ziemlich klar!

Na so was: für die Linzer Gerichtspräsidentin ein heikles Thema? Da dürfte sie sich aber gewaltig irren: sie braucht nur dem Beispiel in Bayern zu folgen bzw. beobachten, dann müsste der Gerichtspräsidentin alles klar sein. Und 99 Prozent der "eingeborenen" Österreicher wissen: niemals diese religiösen Kopftücher in amtlichen Büros bzw. Positionen

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Mein Graz
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@HannesK

Wie kommst du auf 99%? Du hast sicher Quellen dafür.

Ich will nicht behaupten, dass ich 1% der österreichischen Bevölkerung kenne, das wäre völlig unsinnig. ABER alle Leute, die ich kenne meinen, dass es ihnen total blunzn ist, ob eine Frau ein Kopftuch auf hat oder nicht.

Deshalb glaube ich dir die erwähnten 99% nicht.

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zeus9020
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GLEICHES GLEICH BEHANDELN...

Wurden schon vor einigen Jahren die Kruzifixe lückenlös aus den Verhandlungssälen der Gerichte entfernt, so bedarf es keiner Diskussion, dass ein religiös motiviertes Kopftuch dort - ich würde sogar meinen ebenso wie die Trägerin - nichts verloren hat.

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marobeda
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Ein Kluger und mutiger Mann hat einmal gesagt:

"Nicht Gott hat den Menschen erschaffen, der Mensch hat Gott erschaffen". Für diese Feststellung wäre er beinahe am Scheiterhaufen gelandet. Den Richterspruch finde ich vollkommen in Ordnung und bin der Meinung, dass religiöse Symbole an öffentlichen Einrichtungen nicht hingehören. Es fängt mit einem Kopftuch an und endet mit einem "Quadi" am Richtertisch.

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bimsi1
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Die Antwort

Wird am Ende der Welt Gott persönlich beantworten

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eleasar
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@marobeda: Und ein noch klügerer Mann hat einmal gesagt:

"Gott würfelt nicht."

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FRED4712
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dieser mann war einstein...

möglicherweise der klügste Mensch der bisher gelebt hat...allerdings hat er mehrmals betont, dass er damit keinesfalls der Ansicht wäre, dass es einen Gott im Sinne der Kirchen etc. geben könnte, sondern dieser Ausspruch als Metapher zu verstehen sei.

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trucker8143
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Unser Land

Unsere Werte,unsere Gesetze.Aus Basta.

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georgXV
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Islam

und die Islamisierung der westlichen Welt schreitet weiter voran ...

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freeman666
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Religiöse Symbole haben in einem Gerichtssaal nichts verloren!

Damit meine ich dieses demonstrative Tragen von Kopftüchern, aber auch das Kreuz gehört meiner Meinung nach nicht in ein Gericht. Im 21. Jahrhundert sollte man diese Symbole dort lassen wo sie noch hingehören....in die diversen Gott- Götter- oder Göttinnenhäuser.

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onyx
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Finde ich richtig.

Das Kopftuch ist ja schließlich überwiegend ein Ergebnis von Gehirnwäsche und Paranoia. Da die Frau im Glauben ist damit vermeintlich sexuell interessierte Männer von sich fernhalten zu können.

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X22
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Naja wie heißt es, vom Klauben kriegst Kreuzweh

vom Glauben kein Wissen, von vermutlichen Glauben was andere Glauben kriegst an Gehirntumor oder Schädlweh.
Damit will ich meinen geistreichen Unsinn auch noch dazuschreiben!
Und als Absolventin des Studiums der Rechtswissenschaften, könnte sie sicher auch auf Unterstellungen anderer reagieren, doch ich denk mir, ist es ein Irgendeiner überhaupt wert, und wenn man schon von Paranoia spricht, muss man sich fragen, da diese Dame ja dem Gericht und desen Umfeld bekannt ist, ob da ein Kopftuch etwas ausmacht, also wenn ich eine Person kenne ist mir egal was der am Kopf trägt, wäre es mir nicht, müsste ich mir die Frage nach dem Geisteszustand selbst stellen

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GustavSchatzmayr
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...

Sämtliche religiösen Symbole, inklusive und insbesondere das Kreuz, haben am Richtertisch nichts verloren.

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FRED4712
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schön wäre es,

wenn man den menschen endlich vermitteln würde, dass es keinen Gott gab, gíbt oder geben wird....dann wäre viel mehr an frieden auf der erde.
dieser Unsinn hat mehr menschen das leben gekostet als alle verrückten Adolfs, josefs etc. zusammen.
wie ein studierter mensch so etwas glauben kann ist mir unbegreiflich....nie etwas von Evolution gehört in der schule???

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Henry44
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Für Stalin gab es keinen Gott.

Für Hitler gab es keinen Gott, sondern nur eine Vorsehung. Weitere Beispiele wären mühelos möglich.

Beide standen für Frieden auf Erden, wie wir wissen.

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GustavSchatzmayr
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zur Info

Adolf Hitler ist selbst nie aus der Kirche ausgetreten, und er wurde auch nicht exkommuniziert. Der Vatikan war in der Nazi-Zeit unter Papst Pius XII sehr Deutschland-freundlich, und Adolf Hitler war Konkordatspartner des Vatikan, einer der ersten Verträge, die Adolf Hitler eingegangen ist. Der Standard.

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Henry44
3
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Das ist richtig,

ändert aber nichts daran, dass es für Hitler keinen Gott gab und er nach dem Sieg die Kirche vernichten wollte.

Das Konkordat hat er ausschließlich aus taktischen Überlegungen geschlossen und hat nie daran gedacht, es einzuhalten.

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erstdenkendannsprechen
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es besteht ein nicht geringer unterschied darin, an gott zu glauben

oder seinen glauben wie eine fahne vor sich herzutragen - in form von religiösen symbolen.

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cockpit
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fred

anscheinend nicht oder es wirkt noch immer die Gehirnwäsche von Geburt an, leider.

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