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LinzVon Handy abgelenkt: Frau von Straßenbahn überrollt und getötet

Die 43-Jährige trug auch einen Kopfhörer, sie dürfte die herannahende Straßenbahn nicht bemerkt haben.

Die Unfallstelle © APA/LAUMAT.AT/MATTHIAS LAUBER
 

Eine 43-Jährige ist Freitagmittag auf der Wiener Straße in Linz von einer Straßenbahn überrollt und getötet worden. Die Frau hatte offenbar unvermittelt die Gleise betreten während sie Kopfhörer trug und auf ihr Handy blickte. Sie wurde von der Bim frontal erfasst, überfahren und 20 Meter weit mitgeschleift, berichtete die Polizei.

Laut Zeugen war die Frau zunächst am Gehweg neben den Gleisen unterwegs gewesen, als sie plötzlich nach links abbog und die Schienen betrat. Der 40-jährige Straßenbahnfahrer gab noch ein akustisches Warnsignal ab und leitete eine Notbremsung ein, konnte das Unglück aber nicht mehr verhindern.

Um die Frau bergen zu können, musste die Feuerwehr die Straßenbahngarnitur anheben. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod der 43-Jährigen feststellen. Der Straßenbahnfahrer und eine Augenzeugin erlitten einen Schock und benötigten medizinische Hilfe. Der Straßenbahnverkehr war eine dreiviertel Stunde lang gesperrt, es kam auf der Wiener Straße auch beim Autoverkehr zu massiven Verzögerungen.

Kommentare (8)

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jan31
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Und genau deshalb!

Das Handy gehört im Straßenverkehr verboten. Dazu gehört auch der Gehsteig! 2 tote Handyzompies sind genug!

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michaeluray
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Ein Handyverbotot am Gehsteig?

Wie weit soll der Bürger denn noch bevormundet werden?

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Geerdeter Steirer
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Verbieten bringt nichts, das ist in Fall eines Smartphones kontraproduktiv !

Bewusstseinsbildung und bei nicht einhalten saftige Strafen bei solch gefährdeten Situationen, wenn einige erwischt werden dann werden andere durch Mundpropaganda auch wach !

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KarlZoech
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Das ist traurig, mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und dem Straßenbahnfahrer.

Der moderne Mensch ist sichtlich sehr oft kein Homo sapiens, sondern ist dummer, willenloser Sklave dieses Elektronikgeräts namens Smartphone.

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alberewrm
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.

Dabei handelt es sich um eine selbstgewählte und -finanzierte Abhängigkeit. Sucht eben.

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alberewrm
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Nominiert für den ...

Darwin Award.

Mein Mitgefühl gilt ihrer Familie und dem Fahrer.

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hbratschi
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schlimm!!!

aber leid tut mir der straßenbahnfahrer...

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Geerdeter Steirer
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Das ist wahrlich schlimm, ........

der Strassenbahnfahrer tut mir auch leid da die Leute mit der "Sucht" Handy nicht der Situation gemäß umgehen können !
In Graz ist ja auch eine 24 jährige Frau an ihren Kopfverletzungen im Krankenhaus nach einer Woche verstorben da sie wegen dem blöden Handy gaffen in die Strassenbahn rannte.

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