AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Cobra-Einsatz im FlachgauSchoss FPÖ-Politiker aus Wut über Kickls Absetzung?

Beim Vorfall wurde niemand verletzt, der Schütze wurde vorübergehend festgenommen.

Cobra-Einatz © (c) Jürgen Fuchs
 

Ein Flachgauer FPÖ-Politiker soll am Freitag von seinem Balkon aus eine Reihe von Schüssen abgegeben haben. Nachbarn alarmierten die Polizei. Der 57-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Angeblich soll er aus Wut über die Absetzung von Innenminister Herbert Kickl und eines Pfarrers geschossen haben, was vonseiten der Polizei offiziell nicht bestätigt wurde.

Gegen 9.30 Uhr alarmierte die Nachbarschaft die Polizei, dass der Mann betrunken auf seinem Balkon tobe, wie die APA aus Polizeikreisen erfuhr. Die Beamten beruhigten den Politiker und fuhren wieder weg. Eine halbe Stunde später wurde die Exekutive erneut gerufen, der Mann würde nicht mehr toben, sondern schießen. Daraufhin fuhren mehrere Streifen und das Einsatzkommando Cobra zum Haus, auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Sie nahmen den Schießwütigen vorübergehend fest.

Waffen legal besessen

Eine Pistole, die der Mann legal besaß, sowie ein Gewehr wurden sichergestellt. Aus Polizeikreisen erfuhr die APA, dass der Mann als Motiv Wut über die Absetzung des Pfarrers und des Innenministers auf Bilder von Bundespräsidenten Alexander van der Bellen und Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz schießen wollte. Dazu wollte er die Porträts der beiden bei einem Gebüsch seines Hauses anbringen. Da ihm das schlussendlich zu mühsam war, stellte er sich die Gesichter Van der Bellens und Kurz' einfach vor und feuerte in die Sträucher. Die "Kronen Zeitung" berichtete ebenfalls von dem Motiv und dass der Mann 29 Schüsse abgegeben haben soll.

Wie Polizeisprecherin Verena Rainer der APA sagte, wurde durch die Schüsse niemand verletzt. Sie bestätigte, dass bei dem Flachgauer mehrere Schusswaffen sichergestellt wurden. Über deren Art und Menge konnte die Polizei aber zunächst noch keine Auskunft geben. Es habe sich aber definitiv nicht um Schreckschusswaffen gehandelt. Ob der Mann eine Waffenbesitzkarte hat, war vorerst ebenfalls nicht bekannt. "Die Hintergründe oder ein Motiv für die Tat sind bisher offen. Die Erhebungen laufen", sagte Rainer.

Von Partei ausgeschlossen

Bei dem Schützen handelt es um einen Kommunalpolitiker der FPÖ. Seine Partei reagierte am Freitag umgehend und schloss dem Mann mit sofortiger Wirkung aus der FPÖ aus. Die freiheitliche Landesparteichefin Marlene Svazek sagte in einer ersten Stellungnahme zur APA, dass der Mann bisher völlig unauffällig gewesen sei. "Wir haben auch nicht gewusst, dass er überhaupt Waffen besitzt. Wir sind alle sehr froh, dass nicht mehr passiert ist."

Am Freitagnachmittag wurde der Beschuldigte kurz befragt und vom Amtsarzt wegen Selbst- und Fremdgefährdung in eine Klinik eingewiesen. Weil kein Vorsatz bestand, jemanden tatsächlich zu erschießen, wurde er auf freiem Fuß angezeigt. Zudem wurde ein Waffenverbot ausgesprochen. Ob er das Gewehr illegal besessen hatte, wird nun untersucht.

Kommentare (12)

Kommentieren
gonde
0
3
Lesenswert?

Wenn die Überschrift des Artikels wahr wäre, dann hat der Schütze aber eine "lange Leitung"!

Das er jetzt schon drauf kommt.

Antworten
Caballero
1
6
Lesenswert?

Ist der Tatverdächtige...

...Österreicher: b'soffene Gschicht
...Ausländer aus dem Osten: versuchter Terroranschlag

Antworten
mapem
3
32
Lesenswert?

Tja, bei 44.000 Vorzugsstimmen für einen,

der Österreich orbanisieren und unser Wasser verhökern will, müssen offenbar die Kohorten in der Basis bereits brav Gewehr bei Fuß stehen. Intellektuell stammen die wohl allesamt aus einem sehr flachen Gau – aber treu sind´s, wie dt. Schäferhunde.

Noch schießens hier „nur“ auf Bilder der erklärten bösen Feinde – in Deutschland ging man mit der Ermordung Lübckes schon über diese rote Linie.
Man hätte mit diesen „Einzelfällen“ ja nichts am Hut – heißt´s da dann immer wieder und wirft sie aus der Partei (um sie bald darauf weiter hinten gleich wieder einzureihen). Jahrelange Hetze gegen bestimmte Feindbilder zeigt eben ihre Wirkung, gell Herr Kickl.
Die Kohorten stehen allzeit bereit und offenbar Gewehr bei Fuß – die gefährichste Waffe, mit der diese ferngesteuerten Flachgauer rumballern, ist allerdings ihr Wahlrecht …

Antworten
Lodengrün
2
18
Lesenswert?

Falsch interpretiert

politisch motivierte Anpatzerei von Seiten der Medien würde HC sagen.

Antworten
cleverstmk
6
51
Lesenswert?

BIMAZ??

Wieder ein Einzelfall, Ausschluß wird wohl nicht lange dauern - siehe auch Landbauer in NÖ - die kommen durchs Hintertürl wieder herein

Antworten
Musicjunkie
5
53
Lesenswert?

Waffen legal besessen

Ergo, jede Vollpalme bekommt also selbige.

Antworten
Hieronymus01
8
58
Lesenswert?

Von der Partei ausgeschlossen!!!!!

Nun ist wohl Platz damit der nächste Irre eine Parteofunktion ünernehmen kann.
Ist wohl bedenklich welch ein Sammelbecken die FPÖ geworden ist.

Antworten
gerbur
6
48
Lesenswert?

Uiih!

jetzt weis ich, wie man eine allfällige nächste Regierungsbeteiligung der Blauen verhindern kann. Den Amtsarzt hinschicken, dann erfolgt die Einweisung prompt.

Antworten
SoundofThunder
6
60
Lesenswert?

🤔

Was Freiheitliche alles unter Alkoholeinfluss machen geht auf keine Kuhhaut mehr. In Vino Veritas. Liederbücher,Ibiza und jetzt Schießen die auch noch wahllos durch die Gegend. Wenn ihr den Alkohol nicht verträgt und er euer innerstes nach außen trägt bleibt besser nüchtern!

Antworten
koko03
6
69
Lesenswert?

Einzelfall 😂😂😂😂😂

.

Antworten
Schwupdiwup
7
72
Lesenswert?

.

Leut gibts...

Wahrscheinlich wollt er die Balkonroute schießen

Antworten
tomtitan
0
20
Lesenswert?

Sensationell -

Der Kommentar des Tages!!!!

Antworten