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ÖAMTC testete 18 PkwSo kindersitztauglich sind Familienautos wirklich

Der ÖAMTC hat die Kindersitztauglichkeit von 18 Autos getestet - mit einem ernüchternden Ergebnis.

© ÖAMTC
 

Der Mobilitätsclub unterzieht nicht nur Kindersitze regelmäßig einer strengen Überprüfung. "Mindestens genauso wichtig ist, ob die Sitze überhaupt sicher und möglichst unkompliziert im Auto installiert werden können", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Der Kindersitzeinbautest 2018 zeigt, ob 18 ausgewählte Familienfahrzeuge ihr Versprechen wirklich halten."

Ernüchternd

Die Ergebnisse sind ernüchternd: Ein einziges "sehr gut" steht zwei "genügend" und 15 "befriedigend" gegenüber. Am besten schneidet der Ford Galaxy ab, der als einziger für den sicheren Transport von bis zu sechs Kindern geeignet ist. "In der zweiten Reihe können dank des großzügigen Platzangebotes problemlos drei Kindersitze untergebracht werden. Zwei weitere passen in die dritte Reihe, die im aktuellen Test nur dieses Fahrzeug bietet, das 6. Kind kann am Beifahrersitz gesichert werden", fasst Kerbl zusammen. Insgesamt leistet sich der Ford Galaxy kaum Schwächen, lediglich die Top Tether-Verankerungspunkte, das sind zusätzlich Verankerungspunkte hinter dem Rücksitz, sind schwer erreichbar.

Dacia Duster und Mazda CX-5 stehen mit "genügend" am anderen Ende der Bewertungsskala. Ihre größten Schwächen: Beim Duster darf auf dem mittleren Rücksitz gar kein Kindersitz eingebaut werden, beim CX-5 dürfen laut Bedienungsanleitung nur Mazda-Original-Kinderrückhaltesysteme verwendet werden, Babyschalen sind gar nicht erlaubt.

 Bei den mit "befriedigend" bewerteten Fahrzeugen wurden unterschiedliche Probleme beim Kindersitz-Einbau festgestellt. Der ÖAMTC-Techniker bemängelt unter anderem die Erreichbarkeit der Isofix-und Top-Tether-Verankerungen und die oft restriktiven, teils auch widersprüchlichen Betriebsanleitungen. "Hier müssen einige Hersteller dringend nachbessern", fordert Kerbl

Empfehlungen des Mobilitätsclubs

  • Wer ein neues Familienfahrzeug kaufen möchte, sollte die Probefahrt unbedingt mit montierten Kindersitzen – und natürlich auch den Kindern an Bord – durchführen. "Nur so können Platzangebot, Zugänglichkeit von Verankerungen und andere wichtige Punkte in der Praxis ausprobiert werden", sagt der ÖAMTC-Experte. "Dabei kann man sich vom Händler auch gleich den korrekten Einbau erklären lassen.

 

  • * Grundsätzlich empfiehlt der ÖAMTC, Kinder auf den äußeren Plätzen der zweiten Reihe zu sichern. "Erst wenn diese Sitzreihe 'ausgebucht' ist, sollte man das älteste Kind auf dem Beifahrersitz sichern", rät Kerbl.

 

  • Anleitungen lesen: Sowohl die Einbauanleitung des Kindersitzes als auch die Bedienungsanleitung des Fahrzeuges sollten vor dem Einbau konsultiert werden. Sie geben Aufschluss über wichtige Hinweise wie Airbag-Deaktivierung, Isofix-Verankerungen, Gurtführung usw.

 Getestet

Getestet wurden: Audi Q2, BMW X2, Dacia Duster, Ford Galaxy, Hyundai i30 Wagon, Jeep Compass, Kia Niro, Kia Sportage, Mazda CX-5, Mitsubishi Eclipse Cross, Opel Crossland X, Opel Insignia Sports Tourer, Renault Koleos, Seat Leon ST, Subaru Impreza, Volvo XC40 und VW T-Roc. Der Einbau wurde mit drei aktuellen Kindersitzen durchgeführt: Maxi Cosi Pebble Plus mit FamilyFix, Römer Versafix und Cyber Solution M Fix (jeweils mit und ohne Isofix).

Kommentare (1)

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Steirer79
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Lesenswert?

Da hätte

die EU mal Potential Autoherstellern was vorzuschreiben!

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