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Schaden in Millionenhöhe Hochkarätiger Fall: Anlagebetrug mit Diamanten in Tirol aufgeflogen

Der Tiroler Polizei gingen sechs Männer ins Netz, die von Wien aus mit Diamanten-Geschäften betrogen. 47 Opfer soll es österreichweit geben. Der Gesamtschaden dürfte sich auf rund eineinhalb Millionen Euro belaufen.

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Der Tiroler Polizei sind sechs mutmaßliche Anlagebetrüger ins Netz gegangen. Die Männer - vier Österreicher, ein türkischer und ein deutscher Staatsbürger - werden verdächtigt, von Wien aus insgesamt 47 Anleger österreichweit mit Diamanten-Geschäften betrogen zu haben. Der offenbare Gesamtschaden: Rund 1,5 Millionen Euro.

Die Ermittlungen waren noch im Gange. Die Verdächtigen wurden der Staatsanwaltschaft Innsbruck auf freiem Fuß angezeigt.

Den Stein ins Rollen hatte im November 2017 ein 40-Jähriger aus dem Bezirk Landeck gebracht, sagte Polizeisprecher Stefan Eder der APA. Dieser hatte seit dem Jahr 2011 bei der angeblichen Diamantenfirma einen niedrigen sechsstelligen Betrag investiert. "Er hat bei der Firma der Beschuldigten Diamanten als Wertanlage gekauft. Diese wurden auch geliefert", so Eder. Da die Diamanten aber offenbar nicht den angegebenen Wert aufwiesen, wollte sie der Tiroler wieder verkaufen.

Die Verdächtigen sollen daraufhin einen Interessenten erfunden haben, der dem 40-Jährigen die Diamanten wieder abkaufen wollte. Ein Bote holte schließlich die Edelsteine ab. Der Tiroler war aber inzwischen laut Polizei misstrauisch geworden, merkte sich das Autokennzeichen des Boten und erstattete Anzeige bei der Polizei. Dadurch kamen die Ermittler den Beschuldigten auf die Spur.

Ähnlich sollen auch die Geschäfte mit den anderen Opfern abgelaufen sein. Diamanten wurden zwar geliefert - aber sie waren nicht so viel wert wie behauptet bzw. brachten nicht die versprochenen langfristigen Gewinne, erklärte Polizeisprecher Eder.

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