Der Hauptangeklagte im Prozess um den Tod von 71 Flüchtlingen, die 2015 in einem auf der A4 bei Parndorf abgestellten Lkw entdeckt worden waren, hat am Mittwoch in der ungarischen Stadt Kecskemet erneut den Mord-Vorwurf zurückgewiesen. "Ich schwöre bei Gott, dass ich diese Tragödie nicht wollte, die ein Unfall war", zitierte der Richter aus einer schriftlichen Erklärung des Afghanen.
Verhandlung läuft
71 tote Flüchtlinge in Lkw: "Es war ein Unfall"
Bei dem Prozess um den Tod von 71 Flüchtlingen, die in einem Laster in Parndorf entdeckt wurden, weist der Angeklagte den Vorwurf des Mordes zurück.
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