Österreichs Gemeinden geht es schlecht. Inflation, hohe Energiepreise, steigende Gesundheitsausgaben, Unwetterereignisse, all das setzt den Kommunen zu. In diesem Jahr werden, so schätzen Experten des Zentrums für Verwaltungsforschung (KDZ), 45 Prozent sogenannte Abgangsgemeinden sein. Das heißt, fast jede zweite Kommune wird heuer zu wenig Geld einnehmen, um laufende Ausgaben zu decken. Insgesamt werden die Gemeinden 2025 ein Defizit von fünf Milliarden Euro einfahren. Die Konsequenz ist klar: Sparzwang, Investitionen werden aufgeschoben.