Günther Hegenbart will diese „Willkür“ nicht auf sich sitzen lassen. Der pensionierte Tischler steigt gemeinsam mit anderen Vermietern gegen die neuen Airbnb-Regeln auf die Barrikaden. Er besitzt in einem Gebäude in Wien im 1. Bezirk Wohnungen, von denen vier touristisch vermietet werden. Bei dem Haus handelt es sich zwar um einen historischen Bau in Familienbesitz, er selbst hat die Wohnungen aber seinem Bruder abgekauft, damit habe er für seine Kinder vorsorgen wollen, sagt Hegenbart. Er habe „sehr viel Geld und Herzblut reingesteckt“, mit der Vermietung „bezahle ich meine Schulden ab“. Bei den Gästen wiederum handle es sich zum Teil um Stammgäste, die seit Jahren immer wieder gerne kommen würden. „Teils junge Familien, die sich kein Hotel leisten können.“