Knapp 34.000 Euro kostet die Ausbildung eines Polizeihundes - viel Geld, wenn dieser Hund dann niemals zum Einsatz kommt. So geschehen im Polizeihundezentrum Strebersdorf. Der belgische Schäferhund Billy wurde dort die letzten eineinhalb Jahre in einem kleinen Zwinger gehalten. Er galt als „bissig“ und „unberechenbar“. Weder soll mit dem Tier gearbeitet worden sein, noch sei der Hund artgerecht gehalten worden - ein Skandal, befindet dasd Medium. Auf Anfragen von Journalisten gab es nur unkonkrete Auskünfte, so die „Krone“, die den Fall nun aufgriff, nachdem sie von schockierten Insidern erfahren hatte, dass Billy kurzerhand eingeschläfert wurde.

Für zusätzliche Empörung sorgt die Tatsache, dass dem verantwortlichen Beamten eine Beförderung zum Referatsleiter in Aussicht steht. Hinter vorgehaltener Hand ist laut der „Kronenzeitung“ von Mobbing, mangelnder Führungsqualität und Amtsmissbrauch die Rede, interne Verfahren sollen im Laufen sein. Die Freigabe für die Todesspritze erteilte übrigens das Innenministerium - das zu keiner Stellungnahme bereit war.