Anton Schuller kann zufrieden sein. Die erste Gesamtjahresabrechnung für seine Energiegemeinschaft ist da und weist Erfreuliches aus: 53 Prozent Eigenabdeckungsquote, das ist mehr als erwartet. Was kompliziert klingt, bedeutet einfach: Mehr als die Hälfte jenes Stroms, den die eigenen Photovoltaikanlagen das Jahr über erzeugt haben, wurde unmittelbar verbraucht und musste nicht ins allgemeine Stromnetz verkauft werden. Für Anlagen mit einer Gesamtleistung von immerhin 70 Kilowatt ist das ein sehr guter Wert.
Boom durch Krisen
Bereits 1000 Gemeinschaften erzeugen und verbrauchen Strom
Seit 2021 können sich Bürger zu Energiegemeinschaften zusammenschließen. Der Ausbruch des Ukrainekriegs hat der nachbarschaftlichen Stromteilung einen Boom beschert.
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